Bücher

Sanieren statt Liquidieren

Sanieren statt Liquidieren

Sanierung durch Insolvenz: Lösungsorientierter Leitfaden für die Praxis, von erfahrenen Sanierungspraktikern verfasst.

In der öffentlichen Wahrnehmung wird eine Insolvenz meist mit dem endgültigen Scheitern eines Unternehmens gleichgesetzt. Und selbst gestandene Unternehmensführer und -berater verkennen die Chancen, die eine Sanierung durch Insolvenz insbesondere seit dem Inkrafttreten des ESUG im Jahr 2012 bietet.

Dieses Praxishandbuch zeigt Ihnen, welche Möglichkeiten diese Sanierungsoption in der Praxis bietet. Es zeigt Risiken, Chancen und notwendige Voraussetzungen auf und erläutert den Ablauf einer Sanierung durch Insolvenz. Wichtige Instrumente wie Eigenverwaltung, Insolvenzplan und Schutzschirmverfahren sowie die professionelle Vorbereitung eines Verfahrens werden von den Autoren eingehend dargestellt. Anschauliche Beispiele, konkrete Anleitungen, Hilfestellungen und Tipps unterstützen Sie bei der praktischen Arbeit.

2., vollständig aktualisierte und überarbeitete Auflage.

Herausgeber: Robert Buchalik

nwb-Verlag, 2. Auflage. 2015. XXI, 470 Seiten. Gebunden. ISBN 978-3-482-64042-1

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Ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren als Ergänzung zum ESUG

Ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren als Ergänzung zum ESUG

Sanierung durch Insolvenz: Lösungsorientierter Leitfaden für die Praxis, von erfahrenen Sanierungspraktikern verfasst.

Bereits mit dem eingebrachten Gesetzesentwurf zum ESUG wurde ein außergerichtliches, präziser wohl ein außerinsolvenzliches Sanierungsverfahren diskutiert, ohne dass es zu einer gesetzlichen Normierung gekommen ist. Die Thematik rückt wieder in den Fokus, nachdem die EU-Kommission gegenüber den Mitgliedstaaten im März 2014 die Empfehlung ausgesprochen hatte, ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren einzuführen und diesbezüglich binnen eines Jahres geeignete Maßnahmen zu ergreifen, was die Kommission sodann nachprüfen wolle. 

Die Ausgestaltung eines außerinsolvenzlichen Sanierungsverfahrens wird deshalb wieder kontrovers diskutiert. Kritische Stimmen werfen zu Recht die Frage auf, ab wann sich der Staat in die Sanierungspraxis einmischen dürfe und sehen die Gefahr einer Überregulierung bzw. Übersanierung sowie ökonomischer Fehlanreize. Befürworter verweisen darauf, das 2012 als Sanierungsverfahren eingeführte Schutzschirmverfahren verfehle seinen Zweck. Ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren könne dagegen das Stigma der Insolvenz beseitigen. Die positiven Folgen seien, dass sich ein krisengeschütteltes Unternehmen frühzeitiger in ein Sanierungsverfahren begebe, was deutlich mehr Handlungsspielräume für eine durchgreifende Sanierung eröffne und die Verluste der Gläubiger minimiere.

Das Buch gibt einen kurzen Einblick über bereits bestehende gesetzliche Regelungen in einzelnen EU-Ländern und den USA sowie den aktuellen Diskussionsstand in Deutschland.

1. Auflage, Dezember 2015.

Autor: Dr. Utz Brömmekamp

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VSBG Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

VSBG Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Verbraucher können ihre Ansprüche kostengünstig im Rahmen des Verbraucherstreitbeilegungsverfahrens durchsetzen. Das Verbraucherstreitbeilegungsverfahren stellt eine Alternative zu den klassischen Klageverfahren dar. Viele Verbraucher scheuen das Kostenrisiko eines mitunter langwierigen Klageverfahrens. Das alternative Schlichtungsverfahren können Verbraucher nutzen, wenn sie Ansprüche gegen einen Unternehmer gelten machen wollen. Das Verfahren bietet sich nicht nur im Rahmen der Durchsetzung von Ansprüchen aus Kaufverträgen (wie bspw. beim Autokauf) oder im Rahmen des Dieselskandals an, sondern auch wenn Unstimmigkeiten mit Versicherungen, Banken oder Probleme bei abgeschlossenen Kapitalanlagen etc. auftreten.

Der nationale Gesetzgeber hat die europäische ADR-Richtlinie umgesetzt und das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (kurz: VSBG) verabschiedet. Dieses Gesetz stellt die gesetzliche Grundlage für das Verbraucherstreitbeilegungsverfahren dar. Das Gesetz ist für Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen relevant. Letztere sind aufgrund dieses Gesetzes zu zahlreichen Pflichtangaben und Informationen verpflichtet, deren Nichteinhaltung zu vielschichtigen Rechtsnachteilen führen können.

Der von Herr Rechtsanwalt Sascha Borowski (Kanzlei Buchalik Brömmekamp) mitherausgegebene erste Kommentar zum VSBG enthält neben einer Kommentierung des Gesetzes zahlreiche in der Praxis bewährte Muster und wurde von namhaften Verfahrensrechtlern (vgl. u.a. Prof. Dr. Dr. Prütting in der NJW 2017, 1932) positiv rezensiert.

VSBG Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Einführung | Kommentierung | Muster

Handkommentar

Von RA Sascha Borowski, FABKR, Ltd. MinR Peter Röthemeyer, RA Prof. Dr. Jörn Steike

2016, 434 S., Gebunden,
ISBN 978-3-8487-2609-7
68,- Euro

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AnwaltFormulare

AnwaltFormulare

Milliarden werden jährlich von privaten und institutionellen Investoren in die verschiedensten Kapitalanlageprodukte investiert. Bleiben die prospektierten Renditen oder sogar die Rückzahlungen der investierten Beträge aus, stellen sich regelmäßig Haftungsfragen. Zu diesen Haftungsfragen existiert eine sehr feingliedrige und bundesweit nicht immer einheitliche Rechtsprechung. Zudem hat der Gesetzgeber zahlreiche Gesetze geändert und erlassen, welche dem Anlegerschutz dienen sollen. Unter dem Kapitel „§ 23 Kapitalanlagerecht“ werden die in der Praxis typischen Rechtsprobleme anhand von Beispielsfällen dargestellt. Auch prozessuale Besonderheiten werden in diesem Kapitel ebenso berücksichtigt. Die zur Verfügung gestellten Muster und Checklisten erlauben einen schnellen und zielsicheren Einstieg in dieses komplexe Rechtsgebiet.

Rechtsanwalt Sascha Borowski, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp ist Mitverfasser dieses Beitrags in dem bereits in der 9. Auflage für die Anwaltschaft unverzichtbaren über 3000 Seiten starken Formularhandbuch.

AnwaltFormulare

Herausgeber: Thomas Heidel, Stephan Pauly, Angelika Wimmer-Amend
Auflage: 9. Auflage
Erscheinungsdatum: 26.01.2018
ISBN: 978-3-8240-1530-6
Medium: Buch mit CD-ROM 
179,-- Euro

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VuR - Verbraucher und Recht

VuR - Verbraucher und Recht

Die monatlich erscheinende Zeitschrift für Wirtschafts- und Verbraucherrecht stellt in Form von Fachaufsätzen, Besprechungen von Urteilen und deren Wiedergabe die aktuellen Fragestellungen in der Praxis dar. Neben dem Bank- und Kapitalmarktrecht werden aktuelle Rechtsfragen aus dem kollektiven Rechtsschutz, Insolvenzrecht, AGB-Recht, Versicherungsrecht und Verbraucherrecht aufbereitet. Die Zeitschrift richtet sich an Vertreter von Verbrauchern ebenso wie an Banken, Versicherungen und Unternehmen sowie an deren Vertretern.

Zum Herausgeberkreis zählt Rechtsanwalt Sascha Borowski, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp.

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Sanierung unter Insolvenzschutz statt Liquidation durch Insolvenz

Sanierung unter Insolvenzschutz statt Liquidation durch Insolvenz
  • mit Lernerfolgskontrolle und FAO-Bescheinigung

Unternehmenskrisen sind ein häufiges Problem. Ursachen können sowohl externe Faktoren wie konjunkturelle Entwicklungen, Gesetzgebungen oder Veränderungen von Rohstoff- und Währungspreisen sein genauso wie interne Faktoren, zum Beispiel Führungsfehler im Management, Fehlakquisitionen oder unausgewogene Finanzierungsstrukturen. Deren Bewältigung stellt das Management eines Unternehmens vor große Herausforderungen, bedingt auch durch die Vielzahl an Möglichkeiten, die dem Unternehmer zur Krisenbewältigung zur Verfügung stehen. 

Welcher Sanierungsweg der richtige ist, lässt sich dabei nicht pauschal beantworten, sondern ist abhängig von der Krisensituation und dem Krisenstadium des Unternehmens. Ziel eines jeden Sanierungskonzeptes, ob außergerichtlich oder im Rahmen eines Insolvenzverfahrens umgesetzt, bleibt jedoch immer gleich: Das langfristige Überleben des Unternehmens sichern und eine nachhaltige Wettbewerbs- und Renditefähigkeit wieder herstellen. 

Um die Sanierung unter Insolvenzschutz zu fördern, verabschiedete der Gesetzgeber im Herbst 2011 das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (kurz: ESUG), welches am 1. März 2012 in Kraft getreten ist. Ziel dieser Gesetzesreform ist es, die Sanierungschancen in Deutschland zu verbessern. Inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, welche rechtlichen Besonderheiten bei einer Sanierung unter Insolvenzschutz zu beachten sind und welche Chancen das neue Recht den Unternehmen bietet, beschreiben die beiden Autoren mit Hilfe zahlreicher Praxistipps in ihrem Buch.

TeleLex-Verlag, 85 Seiten, 
Buch mit Lernerfolgskontrolle: Art.-Nr. 15615_L | 37,36 Euro zzgl. USt

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