Buchalik Brömmekamp berät Rempke im Insolvenzpanverfahren

  • Friedrich Rempke meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an
  • Buchalik Brömmekamp entwickelt Sanierungskonzept für das Ingenieur-Bauunternehmen Friedrich Rempke

Hagen, 28. September 2012. Die Geschäftsführung der Friedrich Rempke GmbH & Co. KG, Hagen, hat ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Hagen beantragt. Das Amtsgericht hat dem Antrag mit Beschluss vom selben Tag entsprochen und eine vorläufige Eigenverwaltung (§ 270a InsO) verfügt. Ferner wurde mit Rechtsanwalt Stephan Michels ein bausanierungserfahrener vorläufiger Sachwalter berufen. Die Mitarbeiter wurden über diesen Schritt in einer Versammlung am 28. September 2012 im Beisein von der IG Bauen-Agrar-Umwelt informiert.

Die Friedrich Rempke GmbH & Co. KG ist eines der ersten Unternehmen in der Region, welches die neuen Gestaltungsmöglichkeiten der Insolvenzordnung (ESUG) nutzt.

„Unser erklärtes Ziel ist es, die Firma Rempke mit diesem Schritt nachhaltig zu sanieren und als zuverlässigen Geschäftspartner aber auch Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu stabilisieren“, so der geschäftsführende Gesellschafter Dipl.-Ingenieur Walter Schmid. Die Folgen des Krisenjahres 2009, aber auch ein langer und schwerer Winter 2010 sowie der zunehmende regionale Wettbewerbsdruck in der Baubranche hatten das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.

Juristisch wird die Friedrich Rempke GmbH & Co. KG durch die Anwaltskanzlei bb [sozietät] Buchalik Brömmekamp beraten, die bereits in den letzten Jahren eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich durch eine Planinsolvenz in Eigenverwaltung geführt hat.

„Unmittelbar nach Antragstellung wurden die Gespräche mit den wichtigsten Bauherrn und Lieferanten aufgenommen und die ersten Reaktionen stimmen uns positiv, so dass der Geschäftsbetrieb reibungslos weiterlaufen kann“, so der kaufmännische Geschäftsführer Stephan Treß.

Ein von der mbb [consult] GmbH entwickeltes Sanierungskonzept ist Grundlage der geplanten Sanierung. „Nun gilt es“, so Dr. Jochen Vogel von der mbb [consult], „einen reibungslosen Ablauf der bestehenden Baustellen sicherzustellen und bereits identifizierte Maßnahmen mit Hochdruck umzusetzen“. Ein bereits installierter vorläufiger Gläubigerausschuss befürwortet den eingeschlagenen Weg.