Schlagwort-Archive: Kapitalanlage

ADCADA.healthcare GmbH ist insolvent!

Die Befürchtungen der ADCADA.healthcare-Anleger haben sich bewahrheitet. Die ADCADA.healthcare GmbH ist insolvent. Das Amtsgericht (Insolvenzrecht) Rostock bestellt Frau Rechtsanwältin Hoge-Peters zur vorläufigen Insolvenzverwalterin. Dies folgt aus dem am 12.11.2020 erlassenen und veröffentlichten Beschluss.

Anlegern der ADCADA.healthcare GmbH droht der befürchtete Ausfall ihrer Forderungen.

Wann können die Gläubiger ihre Forderungen anmelden?

Die Forderungsanmeldung ist erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Tabelle möglich. Das heißt, nachdem das Insolvenzgericht einen sogenannten Eröffnungsbeschluss erlässt, ist die Anmeldung zulässig. Das Insolvenzgericht setzt den Gläubigern (Anlegern) eine Frist zur Forderungsanmeldung, innerhalb derer die Anmeldung erfolgen sollte.

Muss ich meine Forderung im Insolvenzverfahren anmelden?

Die Pflicht zur Anmeldung der Forderung besteht nicht. Gläubiger, die ihre Forderung nicht anmelden, erhalten am Ende des Insolvenzverfahrens keine Insolvenzquote und gehen damit leer aus. Kurz gesagt: „Wer nicht anmeldet, bekommt auch kein Geld.“

Muss die Forderung ein Rechtsanwalt anmelden?

Ein sogenannter Anwaltszwang besteht nicht. Die Forderungsanmeldung ist äußerst sorgfältig zu erstellen. Sie stellt die Grundlage für die Feststellung zur Tabelle dar. Nur festgestellte Forderungen gewähren eine sogenannte Insolvenzquote. Unterbleibt die Anmeldung der Forderung, erhält der Gläubiger ebenfalls keine Insolvenzquote.

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten bemessen sich an der Höhe der  anzumeldenden Forderung. Die Kosten können variieren, je nachdem, ob zusätzlich eine Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragt wird.

Vor der Beauftragung eines Rechtsanwaltes sollten die Kosten der Forderungsanmeldung abgeklärt werden.

Unseren Mandanten teilen wir vor der Erteilung des Auftrages die Kosten der Forderungsanmeldung mit. Für unsere Mandanten besteht eine vollständige Kostentransparenz. Die Kosten der Forderungsanmeldung übernehmen oft Rechtsschutzversicherungen. Eine kostenlose Deckungsanfrage bei der Versicherung stellen wir“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Sascha Borowski von der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Wird der Insolvenzverwalter meine Ansprüche verfolgen?

Nur Gläubiger, die ihre Ansprüche aktiv geltend machen, können ihre Verluste minimieren. Die Insolvenzverwalterin wird die Ansprüche der einzelnen Gläubiger nicht geltend machen und die Forderungen nicht zur Insolvenztabelle anmelden. Geschädigten Anlegern wird daher die aktive Geltendmachung ihrer Ansprüche empfohlen. Kurz gesagt: „Wer nichts tut, wird auch kein Geld bekommen.“

Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung:
 
per E-Mail: 

Besuchen Sie uns unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/

 

ADCADA-Gläubiger müssen ihre Forderungen bis zum 23.12.2020 anmelden!

Das Amtsgericht Rostock (Insolvenzrecht) fordert die Gläubiger auf, ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anzumelden. Die gerichtlich gesetzte Frist läuft am 23.12.2020 ab. Geschädigte Anleger müssen nun tätig werden.

Mit Beschluss vom 11.11.2020 eröffnet das Amtsgericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ADCADA GmbH. Ich wurde zum Mitglied des vorläufigen Gläubigerausschusses berufen. Der vorläufig eingesetzte Gläubigerausschuss ist bestätigt, sodass meine Kollegen und ich unsere Tätigkeit weiter fortsetzen können.

Viele geschädigte Anleger haben mich mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt. Meinen Mandanten empfehle ich jetzt ihre Rechte im Insolvenzverfahren geltend zu machen und zu verfolgen. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in vergleichbaren Insolvenzverfahren kann ich nur an alle geschädigten Anleger appellieren, dass sie ihre Rechte wahrnehmen. Nur Gläubiger, die ihre Forderungen Insolvenzverfahren anmelden erhalten eine Quote.

Ihre Unterstützung ist wichtig!

Auf diesem Wege bitte ich sämtliche Gläubiger der ADCADA GmbH ihr Wissen mit mir zu teilen. Geschädigten Anlegern biete ich die kostenlose Registrierung und die Bündelung ihrer Interessen an. Denn der Wissensaustausch ist ebenso wichtig wie die Einhaltung der gesetzten Fristen.

In einem anderen Verfahren hatte mich ein Anleger vor Jahren angerufen und ein Schreiben erwähnt, welches ich bis dahin nicht kannte. Nach einem längeren Gespräch stellte sich heraus, dass dieses Schreiben eine (nahezu sichere) Haftung des Gegners begründete. Nicht nur dieser Anleger, der mich später mandatierte, sondern auch viele Mitgeschädigte konnten auch aufgrund dieser wichtigen Information Schadensersatzansprüche wirksam durchsetzen. Seither ist mir der Informationsaustausch mit geschädigten Anlegern (auch wenn diese kein Mandat erteilen wollen) noch wichtiger.

Warum ist die Unterstützung wichtig?

Die ADCADA-Firmengruppe hat zum Teil gleichlautende Kapitalanlagen angeboten. Die Zuordnung zu den einzelnen ADCADA-Gesellschaften kann mitunter sehr schwer sein. Dies liegt unter anderem daran, dass die Vertragspartner auf Seiten von ADCADA ausgetauscht wurden. Im Zeichnungsschein kann eine andere ADCADA-Gesellschaft benannt sein als in der später überlassenen Urkunde. Der Austausch der Vertragspartner wurde teilweise nur per E-Mail mitgeteilt.

Ich gehe davon aus, dass hinter der zum Teil unstrukturiert wirkenden Ausgabe von Kapitalanlagen ein System steht. Daher ist der Austausch mit weiteren geschädigten Anlegern unerlässlich, um das System ADCADA noch weiter zu entschlüsseln.

Bis wann muss ich meine Forderung anmelden?

Die Forderungen sind bis zum 23.12.2020 gegenüber dem Insolvenzverwalter anzumelden.

Für grundpfandrechtlich besicherten Gläubiger ist zudem die Geltendmachung von Aussonderungsrechten wichtig. In beiden Fällen rate ich Anlegern sich vorab rechtlich beraten zu lassen, um möglichst viel des zunächst verlorenen Geldes zurückzubekommen.

Muss ich einen Rechtsanwalt beauftragen?

Ein Anwaltszwang besteht nicht. Bitte beachten Sie, dass allein aufgrund der Forderungsanmeldung über Ihre Forderung im Insolvenzverfahren entschieden wird. Nur wenn die Forderung festgestellt wird, erhalten Sie auch eine Insolvenzquote.

Anleger, die im Besitz von Briefgrundschulden sind, sollten in jedem Fall eine rechtliche (Erst-) Beratung in Anspruch nehmen. Eine solche Erstberatung biete ich Anlegern kostenlos an.

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten sind mitunter verhandelbar. Meine Mandanten erhalten rechtzeitig vor der Auftragserteilung die Kostenpauschalen mitgeteilt. Gerade geschädigten Anlegern ist eine Kostentransparenz enorm wichtig, weshalb ich diese gerne anbiete.

Die Kosten belaufen sich meist auf einen einstelligen Prozentsatz des Schadens und sind damit überschaubar.

Wird der Insolvenzverwalter meine Ansprüche verfolgen?

Kurz gesagt: „Wer nichts tut, wird auch kein Geld bekommen.“ Nur Gläubiger, die ihre Ansprüche aktiv geltend machen, können ihre Verluste minimieren. Weder der Insolvenzverwalter noch der Gläubigerausschuss, dem ich als Rechtsanwalt angehöre, werden die Ansprüche der einzelnen Gläubiger geltend machen und die Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. Geschädigten Anlegern empfehle ich die aktive Geltendmachung ihrer Ansprüche.

Wer sind wir?

Ich bin Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei Buchalik Brömmekamp. Seit über zwölf Jahren vertrete ich erfolgreich Investoren. Ich berate und vertrete sowohl bei der Durchsetzung als auch der Abwehr von Forderungen im Insolvenzverfahren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Setzen Sie sich gern mit mir in Verbindung:
 
per E-Mail: kapitalanlagen@buchalik-broemmekamp.de

per Telefon: Sascha Borowski +49 (0)211- 828977 200

oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf,

Besuchen Sie uns unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/

Premium Safe Limited: Nun droht der Insolvenzverwalter den Anlegern mit Klageverfahren / Rechtsexperte Sascha Borowski rät, Ansprüche kritisch zu prüfen

Nachdem Insolvenzverwalter Oliver Schartl Ende 2018 gegen die Anleger der insolventen Premium Safe Limited Anfechtungsansprüchen geltend gemacht hat, droht er nun mit Klagen. Schartl (Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen) fordert von zunächst rund 1.000 Anlegern, die Nachrangdarlehen oder Genussrechte der Premium Safe Limited sowie der Premium Safe Limited & Co. Verwaltung KG erwarben, die erhaltenen Zinsen zurück. Insgesamt könnten sogar rund 3.200 Anleger betroffen sein. Mit der Durchsetzung der Ansprüche wurde die Kanzlei Schultze & Braun beauftragt. Gegen die Inanspruchnahme des Verwalters bestehen zahlreiche Verteidigungsmöglichkeiten, weshalb Anlegern die Zahlung des Rückforderungsbetrages zunächst nicht geraten werden kann.

Anfechtung der erhaltenen Zinsen wegen Schneeballsystem

Die Rückforderung der seinerzeit gezahlten „Zinsen/Renditen“ wird mit der insolvenzrechtlichen Anfechtungsvorschrift über eine unentgeltliche Leistung (§ 134 Abs. 1 InsO) begründet. Oliver Schartl beruft sich auf den Bundesgerichtshof und seine Rechtsprechung zur Scheingewinnausschüttung. Danach habe Premium Safe keine Gewinne erzielt und somit hätte das Unternehmen keine Ausschüttungen an die Anleger vornehmen dürfen. Die Zahlungen an die Investoren seien aus dem Anlagevermögen des Unternehmens geleistet oder eingehende neue Anlegergelder seien dazu verwendet worden. Dabei handelt es sich um ein Schneeballsystem. Nun müsse er die Auszahlungen eines Schneeballsystems zurückfordern. Zudem wird die Auffassung vertreten, dass die Zinszahlungen nicht wirksam vereinbart worden seien. Weiterhin wird in den Rückforderungsschreiben die Verurteilung des Direktors Daniel Uckermann bemüht.

Investoren, die auf das erste Schreiben der Kanzlei nicht reagierten und sich auch nicht vertreten lassen, wird nun in einem zweiten Schreiben mit einer Klage gedroht. Damit setzen sie sich einem weiteren Kostenrisiko aus. In einem ersten Schritt ist zu klären, welche Verteidigungsstrategie gegen die Inanspruchnahme zielführend ist, denn auch für den Insolvenzverwalter und dessen beauftragte Kanzlei stellt die Inanspruchnahme der Anleger keinen „Selbstläufer“ dar.

Erfolgversprechende Verteidigung gegen die Ansprüche des Insolvenzverwalters

Buchalik Brömmekamp hat die vom Insolvenzverwalter behaupteten Anfechtungsansprüche kritisch geprüft und sieht erfolgversprechende Verteidigungsmöglichkeiten gegen die Inanspruchnahme durch den Insolvenzverwalter. Insbesondere die mögliche Entreicherung der Anleger sollte geprüft werden, wenn das eingenommene Geld bereits wieder ausgegeben wurde und sich damit nicht mehr im Besitz des Anlegers befindet.

Anleger, die ein Schreiben der Kanzlei Schultze & Braun erhalten haben, sollten Zahlungen daher nicht vorschnell leisten und sich insoweit anwaltlich beraten lassen.

Forderungsanmeldung noch möglich

Obwohl die Frist zur Forderungsanmeldung am 28. Juni 2016 ablief, können Gläubiger ihre Forderungen weiterhin anmelden. Durch die verspätete Anmeldung der Forderung wird vom Gericht lediglich eine Nachmeldegebühr in Höhe von 20 Euro erhoben. Von der Anmeldung haben die meisten Anleger bislang Abstand genommen, da sie bislang entweder von einer nachrangigen Forderung ausgingen oder aber von der Insolvenz keine Kenntnis hatten. Aufgrund des vorliegenden Strafurteils gegen Daniel Uckermann können die Forderungen deliktisch angemeldet werden, wodurch die Anleger eine einfache Forderung im Sinne des § 38 InsO haben.

3.200 Anleger betroffen

Über das Vermögen der Premium Safe Limited wurde vor über zwei Jahren das Insolvenzverfahren eröffnet, in dem rund 3.200 Anleger geschädigt wurden. Die Premium Safe Limited sowie die Premium Safe Limited & Co. Verwaltung KG haben rund 43 Millionen Euro am Kapitalmarkt eingesammelt. Zum Teil wurde mit dem Abschluss von Versicherungspolicen, welche die Nachrangdarlehen absichern sollten, geworben. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Versicherungspolicen überwiegend gefälscht waren.

Über Buchalik Brömmekamp

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u. a. vom Focus zur Top-Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Seit über zehn Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren sowohl bei der Abwehr von Forderungen durch den Insolvenzverwalter als auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Investoren.

Wir unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Setzen Sie sich gerne mit uns per E-Mail: , per Telefon 0211 828977-200 oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf, in Verbindung.

Besuchen Sie uns auch unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/