Schlagwort-Archive: Kündigungsschutz

+++ Update +++ Continental plant weiteren Stellenabbau +++

Neben dem laufenden Transformationsprozess in der Automobilindustrie bekommt die Continental AG nun auch noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Das Unternehmen erwartet 20 Prozent weniger Produktionsvolumen und wird nach eigenen Angaben voraussichtlich einige Hundert Millionen Euro sparen müssen. Der Vorstandsvorsitzende der Continental AG, Elmar Degenhart, kündigte in einem internen Video an, dass es sehr wahrscheinlich zu Kündigungen kommen werde. Jobgarantien könnten keine gegeben werden. Weitere Informationen zur Ausgestaltung des Stellenabbaus gibt es noch nicht. Vor dem Hintergrund der deutlichen Worte scheinen betriebsbedingte Kündigungen jedenfalls nicht ausgeschlossen.

Sofern Sie von betriebsbedingten Kündigungen betroffen sind, sollten Sie umgehend klären lassen, ob Ihnen ein Recht auf Abfindung zusteht. Die Höhe der Abfindung können Sie mit unserem Abfindungsrechner berechnen. Kontaktieren Sie jetzt einen unserer Rechtsanwälte mit ausgewiesenen Fachkenntnissen und Erfahrungen im Bereich Arbeitsrecht.

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Philipp Künne
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Veritas AG – Stammsitz in Gelnhausen verliert nach Einstieg eines neuen Mehrheitsaktionärs 700 Arbeitsplätze

Dem Traditionsunternehmen Veritas AG und insbesondere seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen schwere Zeiten bevor. Es war kein Geheimnis, dass das Unternehmen nach einem Investor gesucht hat. Nun ist es mit der American Industrial Acquisition Corporation (AIAC), einem Restrukturierungs-Investor aus den USA, als neuem Mehrheits-Aktionär fündig geworden. Der neue Eigner verliert bei der Neuaufstellung des Konzerns keine Zeit und übernimmt die strategische Führung im Rahmen der anstehenden Sanierung. Ein wesentlicher Bestandteil derselben ist u.a. die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland. Dies wiederum führt zu einem Abbau von 700 Stellen am Stammsitz der Veritas AG in Gelnhausen. Die Mitarbeiter sind gleich doppelt betroffen, haben sie doch in der Vergangenheit durch freiwillige Beiträge mit dafür Sorge getragen, dass das Unternehmen überlebensfähig bleibt. Nun verlieren sie im Zweifel doch ihren Job.

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Corona-Virus: Ein Lichtblick für freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler in NRW!

Infolge der flächendeckenden Schließung von privaten, wie auch öffentlichen Einrichtungen, wurden alle kulturellen Veranstaltungen bis Ostern 2020 abgesagt. Für die ohnehin oft freischaffenden und selbständigen Künstler ist dies fatal.

  1. Sofortmaßnahmen für Künstler

Die Landesregierung hat u.a. für jene Künstler ein sog. Sofortprogramm ins Leben gerufen, um die finanziellen Schwierigkeiten sowie Liquiditätsengpässe abzumildern.

Eine „existenzsichernde“ Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000,00 € soll dieser Berufsgruppe eine erste Hilfe gewähren. Diese Zahlung wird nicht in Form eines Darlehens vergeben und ist auch nicht zurückzuzahlen.

Das Soforthilfeprogramm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen umfasst zunächst 5 Mio. €. Hierdurch soll verhindert werden, dass „die Pandemie zu einer Krise der Kultur wird“, so die Kultur- und Wissenschaftsministerin in NRW.

Mit weiteren Unterstützungen ist auch durch den Bund zu rechnen.

  1. Zahlungsaussetzungen bei wesentlichen Dauerschuldverhältnissen, wie z.B. Strom und Gas ist möglich

Zudem sieht der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung für alle Verbraucher und Kleinstunternehmer vor, dass bei „wesentlichen Dauerschuldverhältnissen“, die bspw. die Lieferung von Strom und Gas etc. zum Gegenstand haben, ein Leistungsverweigerungsrecht besteht, so dass Kleinstunternehmen und Verbraucher zeitweise die Zahlung verweigern können.

Das insoweit eingeräumte Leistungsverweigerungsrecht besteht, wenn:

  1. Ein wesentliches Dauerschuldverhältnis vor dem 08.03.2020 geschlossen wurde;
  2. dem Verbraucher die Erbringung der Leistung ohne eine Gefährdung seines angemessenen Lebensunterhalts oder
  3. des angemessenen Unterhalts seiner unterhaltsberechtigten Angehörigen nicht möglich ist.

III. Kündigungsschutz bei Nichtzahlung der Miete

Des Weiteren sieht der Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, dass unterbliebene Mietzahlungen im Zeitraum vom 01.04.2020 bis 30.06.2020 dann nicht zur Kündigung des Mietvertrages durch den Vermieter berechtigen, wenn die Nichtzahlung auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist.

Grundsätzlich kann die Zahlung der Miete nicht verweigert werden, allerdings entfällt das Kündigungsrecht des Mieters, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Nachweispflichtig ist insoweit der Mieter.

Wird die Miete zu Unrecht nicht gezahlt, kann der Vermieter gleichwohl wirksam kündigen und der Verlust der Wohnung ist durchsetzbar.

  1. Wir raten

Gerade in der Krise scheint ein guter Rat teuer zu sein, was sich mit unseren Erfahrungen jedoch nicht deckt. Die Folgen einer rechtlich nicht geprüften Entscheidung werden regelmäßig wesentlich teurer zu stehen kommen als die rechtliche Beratung. Gerade wenn es um wesentliche Verträge (Wohnung, Strom, Gas, Wasser etc.) geht.

Wir beraten und verhandeln Ihre Rechte gerne. Sprechen Sie uns an.

Sascha Borowski
Kontakt zu Sascha Borowski

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  • Mietzahlungen im Schutzschirmverfahren

KRAUSS MAFFEI BAUT BIS ENDE 2022 CA. 430 STELLEN AB

Der Maschinenbauer Krauss Maffei beabsichtigt in den nächsten Jahren weltweit 510 Stellen abzubauen. Für die Beschäftigten des Unternehmens in Deutschland ist das keine gute Nachricht, denn der Großteil der abzubauenden Stellen entfällt auf Deutschland. Bis Ende 2021 sollen gut 430 Stellen hierzulande gestrichen werden. Gut 330 Jobs sollen dabei noch bis Ende dieses Jahres entfallen. Der Stellenabbau betrifft gut 8 % der deutschen Belegschaft von Krauss Maffei. Laut Aussagen des Unternehmens haben die Krise der Automobilindustrie und der damit einhergehenden Zurückhaltung bei Investitionen sowie die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China und der Brexit zu Umsatzeinbußen geführt.

Nutzen Sie unseren Abfindungsrechner

Wenn Sie von einem Stellenabbau betroffen sind, bedeutet dies meist einen erheblichen Einschnitt in Ihre persönliche Lebenssituation. Werden Sie daher bereits im Vorfeld aktiv und holen Sie sich professionelle Hilfe, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Informieren Sie sich mithilfe unseres Abfindungsrechners über die mögliche Höhe Ihrer Abfindung und holen Sie sich professionelle Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte!

Jetzt Anspruch kostenfrei prüfen!

Probleme mit dem Arbeitgeber? Mit eAbfindung kann man ab sofort Abfindungsansprüche unkompliziert und kostenfrei selbst prüfen!

Arbeitnehmer, die von einer Kündigung betroffen sind, denen eine solche droht oder denen ein Aufhebungsvertrag vorgelegt wurde, können auf dem neuen Internetportal www.e-Abfindung.de schnell, kostenfrei und verlässlich prüfen, ob und in welcher Höhe ihnen eine Abfindung zusteht.

Prominente Fälle haben es gezeigt – manchmal geht es ganz schnell: Dem Arbeitgeber geht es schlecht und das Unternehmen muss umstrukturiert werden. Häufig werden dann Arbeitsplätze gestrichen, die aus Sicht des Unternehmens nicht zwingend benötigt werden. Oder der Arbeitgeber möchte aus anderen Gründen Stellen abbauen. Dann stellt sich für den Arbeitnehmer die Frage, ob er einen Anspruch auf eine Abfindung hat.

Arbeitgeber sind oft zur Zahlung einer Abfindung bereit

Bei einer Abfindung handelt es sich um eine einmalige Entschädigungszahlung, die ein Arbeitnehmer im Falle einer Kündigung, oder eines Aufhebungsvertrages vom Arbeitgeber erhalten kann. Das Gesetz sieht zwar nicht per se eine Abfindungszahlung oder einen Anspruch auf eine Abfindung vor, viele Arbeitgeber wollen sich jedoch von dem Risiko einer Kündigungsschutzklage befreien und erklären sich daher zur Zahlung einer Abfindung bereit. Daher ist es für den Arbeitnehmer wichtig, sich rechtzeitig bezüglich seiner Möglichkeiten beraten zu lassen.

Was können Arbeitnehmer nun also tun, wenn sie betroffen sind?

Kostenloser 5-Minuten-Check auf Portal e-Abfindung.de

Seit Januar 2020 besteht die Möglichkeit, auf dem Internetportal www.e-Abfindung.de im Rahmen eines simplen und kostenlosen „Fünf-Minuten-Checks“ zu prüfen, ob eine Abfindungszahlung im Einzelfall in Frage kommt. Sollte dies der Fall sein, kann ganz unkompliziert online ein Termin mit einem der Fachanwälte vereinbart werden, um die weitere Vorgehensweise persönlich zu besprechen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es sich bei eAbfindung im Vergleich zu den meisten anderen Online-Plattformen nicht um einen Vermittler handelt. Hinter dem Portal stehen die drei Arbeitsrechtsprofis RA Michael Kothes, RA Jürgen Bödiger und RA Peer Kalmbach, die über eine langjährige Expertise in Kündigungsschutzprozessen verfügen. Im Falle der Beauftragung entfallen daher Zusatzkosten durch Vermittlungstätigkeiten, die eine etwaige Abfindung nur schmälern würden.

Das Portal gibt ferner Antworten auf häufig gestellte Fragen und informiert über aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

Schnelle Hilfestellung für von Kündigung Betroffenen

„eAbfindung steht für einfach, effizient, erfolgreich. Unser Anspruch besteht daher darin, Betroffenen eine schnelle, transparente und sichere Hilfestellung zu ermöglichen. Im Falle einer Kündigung muss aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Drei-Wochen-Frist umgehend reagiert werden – durch unseren persönlichen, direkten Kontakt können wir ein schnelles, effektives Handeln garantieren“, so RA Michael Kothes.

Weitere Informationen findet Sie auf der Homepage des Portals unter www.e-Abfindung.de.