Exit Strategie

Handlungsoptionen genau unter die Lupe nehmen

Unternehmensbeteiligungen entwickeln sich nicht immer wie geplant. Sie können aufgrund einer nicht angepassten Unternehmensstrategie, durch externe Einflüsse, sinkende Margen oder einer geringen Eigenkapitalausstattung in eine Krisensituation oder Insolvenz geraten. Aber auch Veränderungen der Portfoliostrategie durch Rückzug aus einem Produkt- oder Marktsegment, zwingen dazu, über die Zukunft eines Unternehmens nachzudenken. Wir analysieren mit Ihnen gemeinsam die Handlungsoptionen und unterstützen Sie bei der Optimierung Ihres Portfolios.

Unabhängig davon, ob eine Beteiligung oder ein Tochterunternehmen in eine Unternehmenskrise gerät oder aufgrund einer neuen strategischen Ausrichtung des Portfolios abgegeben werden soll. Es muss immer abgewogen werden zwischen einer Restrukturierung innerhalb oder außerhalb eines Insolvenzverfahrens, einem Verkauf oder möglicherweise einer Liquidation. In der Regel gilt es, den Vermögensverlust für den Beteiligungsgeber bzw. das Mutterunternehmen zu minimieren oder bestimmte sonstige Interessen zu schützen. Hierzu gehören beispielsweise der Schutz von Know­-how und Patenten oder der Schutz der Reputation durch eine geräuschlose Liquidation. Darüber hinaus ist es oftmals bedeutsam, Haftungsrisiken zu vermeiden.

In Abhängigkeit von dem jeweiligen Ausgangspunkt des angestrebten Exits, ist es von Bedeutung, alle zur Verfügung stehenden Handlungsoptionen zu erkennen und anhand eines Zielkataloges zu bewerten. Krisen- und Insolvenzsituationen ebenso wie Liquidationen gehören häufig nicht zum Tagesgeschäft des Beteiligungsgebers. Ungewohntes Verhalten der Stakeholder, wie Banken, Kunden und Lieferanten, aber auch der Angestellten des Unternehmens sowie der Geschäftsleitung gepaart mit der Unkenntnis über einzelne Handlungsalternativen können zur Überlastung im Tagesgeschäft und damit zu Fehlentscheidungen führen.

Die Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung bietet umfassende Unterstützung bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der Optimierung Ihres Portfolios sowie bei der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen an. Dabei haben wir immer das angestrebte Ziel in Verbindung mit der kostenoptimalen Lösung für Sie im Blick. Juristische Fragestellungen können durch unseren Kooperationspartner, der Anwaltskanzlei Buchalik Brömmekamp abgedeckt werden.

Bei der Analyse der Handlungsoptionen können wir neben dem klassischen Unternehmensverkauf oder der Liquidation des Portfoliounternehmens insbesondere auch die Restrukturierung innerhalb und außerhalb eines Insolvenzverfahrens in die Überlegungen mit einbeziehen. Die Restrukturierung im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens kann den Beteiligungsgebern eine interessante Alternative bieten. Beide Restrukturierungsalternativen bieten die Möglichkeit eines anschließenden Verkaufs zu deutlich höheren Werten als vor einer Restrukturierung.

Die hier dargestellten Handlungsalternativen bieten Vor- und Nachteile, die anhand des jeweiligen Zielkataloges abgewogen werden müssen.