• Aus­stel­lungs­räu­me in Bonn, St. Augus­tin und Ber­gisch Glad­bach wei­ter­hin geöffnet
  • Bestell­te Küchen wer­den ausgeliefert
  • Die Aus­lie­fe­rung von neu­ver­kauf­ten Küchen ist gesichert

Bonn. 28. Juli 2017. Die Insol­venz des Küchen­her­stel­lers Alno hat nun auch die Alno Küchen­wel­ten Rei­mers GmbH, mit Haupt­sitz in Bonn, in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten gebracht. Die Lie­fer­schwie­rig­kei­ten von Alno, bei dem die Pro­duk­ti­on Mit­te die­ser Woche erst wie­der ange­lau­fen ist, haben beim Küchen­fach­be­ra­ter zu einem Liqui­di­täts­eng­pass geführt. Vor­sorg­lich hat Geschäfts­füh­rer Uwe Rei­mers beim Amts­ge­richt Bonn des­halb einen Antrag auf ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren gestellt, um das Unter­neh­men umfas­send zu sanie­ren und in Zukunft unab­hän­gi­ger vom Her­stel­ler Alno zu wer­den. Das Amts­ge­richt Bonn hat heu­te dem Antrag des Unter­neh­mens ent­spro­chen und eine vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung ange­ord­net. „Das Ver­fah­ren hat das Ziel, das Unter­neh­men dau­er­haft mit dem bestehen­den Gesell­schaf­ter fort­zu­füh­ren. Des­halb erhal­ten unse­re Kun­den auch wei­ter­hin die bis­her bestell­ten Küchen. Aber auch wäh­rend des Ver­fah­rens kön­nen unse­re Kun­den neue Küchen bestel­len, die auch ter­min­ge­recht aus­ge­lie­fert wer­den“, ver­si­chert Geschäfts­füh­rer Uwe Rei­mers. Die Ver­kaufs­räu­me an den drei Stand­or­ten in Bonn, St. Augus­tin und Ber­gisch Glad­bach sind wei­ter­hin und unver­än­dert geöff­net. Die Alno Küchen­wel­ten Rei­mers ist mit der Alno AG, Pful­len­dorf, in kei­nem gesell­schafts­recht­li­chen Ver­hält­nis ver­bun­den, son­dern nutzt ledig­lich die Mar­ke Alno und ver­treibt bis­her aus­schließ­lich Alno-Küchen.

Geschäfts­füh­rer Uwe Rei­mers wird nun zusam­men mit dem Bera­tungs­un­ter­neh­men Bucha­lik Bröm­me­kamp (Düs­sel­dorf) ein trag­fä­hi­ges Sanie­rungs­kon­zept ent­wi­ckeln, dem das Gericht und die Gläu­bi­ger zustim­men müs­sen. Außer­dem beglei­tet der Sanie­rungs­ex­per­te Phil­ipp Kün­ne, Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft, das Unter­neh­men wäh­rend des Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens. Bucha­lik Bröm­me­kamp hat bereits über 100 wei­te­re Unter­neh­men erfolg­reich durch ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren beglei­tet. Die­se agie­ren durch das Ver­fah­ren gestärkt wie­der am Markt.

„Mit den Mög­lich­kei­ten des Ver­fah­rens wer­den wir die Liqui­di­täts­si­tua­ti­on deut­lich ver­bes­sern und so den wesent­li­chen Sanie­rungs­an­satz umset­zen. Vor allem sol­len die Kun­den in Zukunft aus einem deut­lich erwei­ter­ten Pro­dukt­an­ge­bot aus­wäh­len kön­nen”, erklärt Geschäfts­füh­rer Uwe Reimers.

In einer Betriebs­ver­samm­lung wur­den heu­te die ins­ge­samt 40 Beschäf­tig­ten über das Ver­fah­ren infor­miert. Die Löh­ne und Gehäl­ter sind in den nächs­ten drei Mona­ten über das Insol­venz­geld gesi­chert. In dem Ver­fah­ren sol­len alle Arbeits­plät­ze erhal­ten bleiben.

Mit der Eigen­ver­wal­tung nutzt die Alno Küchen­wel­ten Rei­mers die seit 2012 gel­ten­den Mög­lich­kei­ten einer Sanie­rung unter Insol­venz­schutz. Im Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren bleibt die unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung bei der bis­he­ri­gen Geschäfts­füh­rung. Sie füh­ren den Sanie­rungs­pro­zess selbst­stän­dig und ohne Insol­venz­ver­wal­ter aber mit einem zur Sei­te gestell­ten Sach­wal­ter durch. Das Bon­ner Amts­ge­richt hat als vor­läu­fi­ge Sach­wal­te­rin Rechts­an­wäl­tin Nada Nas­ser, Part­ne­rin der Kanz­lei Kre­plin & Part­ner, bestellt. Die Sach­wal­te­rin über­nimmt eine Auf­sichts­funk­ti­on und hat dar­über hin­aus die Auf­ga­be, die wirt­schaft­li­che Lage des Schuld­ners zu prüfen.

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