Sie rei­hen sich auf wie an einer Per­len­ket­te: Ger­ma­nia, Flyb­mi, Air Ber­lin, Small Pla­net, VLM oder Inters­ky. Das Aus der Flug­ge­sell­schaf­ten ist beson­ders für die Regio­nal­flug­hä­fen ein schwe­rer Schlag. In vie­len Fäl­len müs­sen die Ein­nah­me­ver­lus­te von den kom­mu­na­len Gesell­schaf­tern auf­ge­fan­gen wer­den, was nun wie­der zu Dis­kus­sio­nen über die Berech­ti­gung von Regio­nal­flug­hä­fen führt. Die vie­len Dienst­leis­ter rund um den Flug­be­trieb kön­nen dage­gen nicht auf ein sol­ches Auf­fang­netz hof­fen. Von einem Tag auf den ande­ren ste­hen sie ohne Kun­den dar. Neben den ope­ra­ti­ven Maß­nah­men müs­sen sie nun die gesetz­li­chen Leit­li­ni­en in Zei­ten der Unter­neh­mens­kri­se im Blick behal­ten. Sie soll­ten ihr Geschäfts­mo­dell auf den Prüf­stand stel­len. Im schlimms­ten Fall könn­te die eige­ne Insol­venz bevorstehen.

Fal­len auf der einen Sei­te Pas­sa­gie­re oder Arbei­ten für den Flug­ha­fen weg und auf der ande­ren Sei­ten müs­sen wei­ter­hin Miet- oder Lie­fer­ver­trä­ge bedient wer­den, soll­te jeder Dienst­leis­ter sein Geschäfts­mo­dell kri­tisch beleuch­ten. Grund­sätz­lich muss jeder Unter­neh­mer lau­fend prü­fen, ob die Gesell­schaft zah­lungs­un­fä­hig oder über­schul­det ist. Bei­des löst eine Insol­venz­an­trags­pflicht aus. Wird dage­gen ver­sto­ßen, dro­hen dem Geschäfts­füh­rer straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen aber auch ganz erheb­li­che Haf­tungs­ri­si­ken über das Privatvermögen.

Den kom­plet­ten Gast­ar­ti­kel Dienst­leis­ter in der Pflicht von Dr. Huber­tus Bar­tel­hei­mer lesen Sie auf www.austrianaviation.net

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