Das Gesetz zur „wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von  Unter­neh­men“ (ESUG) stellt ein effek­ti­ves Ver­fah­ren zur Kri­sen­be­wäl­ti­gung bereit. Die Rege­lun­gen sol­len Unter­neh­mer moti­vie­ren, eine Sanie­rung früh­zei­tig in Eigen­re­gie zu beginnen.

Jedes Jahr bean­tra­gen in Deutsch­land deut­lich mehr als 20 000 Unter­neh­men ein Insol­venz­ver­fah­ren. Dabei wären Tau­sen­de insol­venz­ge­fähr­de­te Unter­neh­men zu ret­ten, wenn sich  die Ver­ant­wort­li­chen recht­zei­tig mit einer Sanie­rung unter
Insol­venz­schutz aus­ein­an­der­set­zen würden.

Mit dem Gesetz zur wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von Unter­neh­men (ESUG) woll­te der Gesetz­ge­ber die Stig­ma­ti­sie­rung der Insol­venz über­win­den und Unter­neh­men in einer Kri­sen­si­tua­ti­on den Weg ebnen, sich über eine Insol­venz zu sanie­ren. Dar­über hin­aus soll­te der Gang durch die Insol­venz für Unter­neh­mer bere­chen­bar wer­den. Rund 1300 Unter­neh­mer haben seit­her ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren im Rah­men des ESUG genutzt. Das Poten­zi­al ist jedoch fast drei­mal so hoch. Hin­de­rungs­grund bleibt wei­ter­hin das Stig­ma der Insol­venz sowie man­geln­de Kennt­nis über die Mög­lich­kei­ten eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens. Daher zögert die über­wie­gen­de Zahl der Betrof­fe­nen zu lan­ge, sich mit der Insol­venz als Sanie­rungs­chan­ce zu beschäftigen.

Den kom­plet­ten Bei­trag fin­den Sie hier.

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