Robert Bucha­lik: Die meis­ten Unter­neh­men bean­tra­gen zu spät Insolvenz

Unternehmerisches Scheitern – das ist es, was in der Regel mit dem Wort „Insolvenz“ verbunden wird. Wie eine wirtschaftliche Krise zur Chance wird, erklären Herbert Geiger, Geschäftsführer der geiger company compass GmbH und Robert Buchalik, Partner des Beratungsunternehmens Buchalik Brömmekamp und Vorstandsvorsitzender des BV ESUG.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) ist am 1. März 2012 in Kraft getreten. Wie genau hat es die Zukunftsaussichten insolventer Firmen beeinflusst?

Robert Buchalik: Das Gesetz ist auf die Fortführung eines Unternehmens ausgerichtet. Außerdem bleibt die Unternehmensleitung weiterhin in ihrer Position und kann die Sanierung zusammen mit ihren Gläubigern steuern. Das ist der wichtigste Unterschied im Vergleich zum herkömmlichen Regelinsolvenzverfahren.

Herbert Geiger: Das ESUG bietet Möglichkeiten, die einmalig in Europa sind. Trotzdem stellen die meisten Unternehmen nach wie vor viel zu spät einen Insolvenzantrag. Oft wird nicht der Weg über eine Eigenverwaltung, sondern die Regelinsolvenz gewählt.

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