Controlling

Nachhaltige Sicherung des Unternehmens und nutzen von Entwicklungsmöglichkeiten

Controlling kann mit einfachen Mitteln wirkungsvoll die Entwicklung von Unternehmen im Wettbewerb positiv beeinflussen. Es stellt Instrumente zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Unternehmens zur Verfügung.

Operative Basisinstrumente des Controllings hierfür sind:

Kurzfristige Erfolgsrechnung (KER)

Zur Ermittlung und Analyse des Betriebserfolges stellt die kurzfristige Erfolgsrechnung als weitverbreitete „Vollkosten-Istkostenträgerzeitrechnung" Leistungen und Kosten des Unternehmens (und von abgrenzbaren Verantwortungsbereichen) für einen bestimmten Zeitraum, gegliedert nach ihrer Struktur gegenüber. Grundlagen sind Daten der Buchhaltung, die ergänzt (Eigenleistungen und Zusatzkosten wie kalkulatorische Zinsen/Unternehmerlohn) bzw. angepasst (kalkulatorische Abschreibungen mit abweichender Berechnungsbasis und Nutzungsdauer) werden.

Deckungsbeitragsrechnung

Kurz- bis mittelfristig ist es nur sinnvoll, unprofitable Produkte/Produktgruppen zu eliminieren, die keinen positiven Beitrag zur Deckung der in diesem Zeitraum nicht beeinflussbaren Fixkosten erbringen. Hierzu werden in der (ein-/mehrstufigen, ggf. mehrdimensionalen) Deckungsbeitragsrechnung den Leistungen die variablen Kosten gegenübergestellt. Es wird ermittelt, mit welchen Artikeln, Anlagen und Kunden eines Unternehmens Geld verdient wird und mit welchen nicht. Zudem lässt sich mit der Deckungsbeitragsrechnung die Gewinnschwelle (break even) ermitteln.

Vor- und Nachkalkulation

Auf Basis der Istkosten sollte zur Angebotserstellung und Erfolgsermittlung eine Kalkulation von Aufträgen/Produkten durchgeführt werden (Kostenträgerstückrechnung). Durch eine Nachkalkulation werden die Gründe für eine Abweichung ermittelt und es können Gegensteuerungsmaßnahmen für zukünftige Aufträge festgelegt bzw. eingeleitet werden.

Planung / Budgetierung

Die Planung beschreibt die künftigen Soll-Zustände des Unternehmens. Um die Handlungen aller Mitarbeiter an die Ziele auszurichten, sollten (Teil-)Pläne unter Einbeziehung der betroffenen Bereiche erstellt und mit Zielvorgaben und -vereinbarungen der Mitarbeiter verknüpft werden. Das Vorliegen einer belastbaren Planung kann das Unternehmensrating verbessern und Fremdkapitalkosten senken. Über die Abbildung von Szenarien kann das Unternehmen auf unterschiedliche (Umwelt-)Entwicklungen vorbereitet werden. Das Controlling ist auch in die Strategieentwicklung einzubinden.

Berichtswesen und Kennzahlen

Im Berichtswesen werden die Ergebnisse mit den Soll-/Plan/-Vorjahreswerten verglichen. Neben Standardberichten können „Ausnahmeberichte“ bei Überschreiten von Schwellenwerten generiert oder ad-hoc-Analysen durchgeführt werden. Ergänzend zur Abweichungs- und Ursachenanalyse sollten bereits zukunftsorientiert Empfehlungen/Gegensteuerungsmaßnahmen aufgeführt werden. Wesentliche Informationen können in Kennzahlen verdichtet werden. Das Berichtswesen ist empfängerorientiert zu gestalten.

Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnungen

Um den Erfolg und die finanziellen Auswirkungen (u.a. Kapitalbindung, Risiken) von Investitionen aufzuzeigen und zur wirtschaftlichen Analyse von Teilbereichen können statische und dynamische Verfahren eingesetzt werden. Eine sinnvolle Ergänzung stellt der vollständige Finanzplan dar.

Maßnahmenmanagement zur Umsetzung von Gegensteuerungsmaßnahmen und Ergebnisverbesserungs- und Restrukturierungsprogrammen

Gegensteuerungsmaßnahmen und Ergebnisverbesserungs- und Restrukturierungsprogramme setzen sich erfahrungsgemäß aus einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen zusammen. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen ist ein zielorientiertes, systematisches Maßnahmenmanagement mit Aufbau einer belastbaren Projektstruktur mit klaren Verantwortlichkeiten und Zeithorizonten einzurichten. Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung setzt hierzu ein selbstentwickeltes, individualisiertes Maßnahmenmanagement Tool [mmt] als zentrales Dokumentations- und Controlling-Instrument ein. Durch das professionelle Maßnahmenmanagement werden frühzeitig zukünftige (Ergebnis-)Abweichungen erkennbar und es können Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet werden, bevor Ergebnisabweichungen entstehen.

Organisation des Controllings

Die Controllingstruktur ist optimal an die Organisationsstruktur des Unternehmens anzupassen, damit es effizient seine Funktionen zentral/dezentral vollumfänglich wahrnehmen kann. Da das Controlling intensiv auf EDV-Systeme zugreift, ist eine entsprechende EDV-Struktur einzurichten bzw. weiterzuentwickeln (Datensicherheit, Vermeidung von Medienbrüchen).

Schrittweise Implementierung und Ausbau des Controllings

Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung setzt einen Controlling-Workshop zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung der Unternehmenssteuerung ein. Die Implementierung und der Ausbau des Controllings erfolgen dann in Abstimmung mit Ihren Mitarbeitern vor Ort unternehmensindividuell. Hierbei ergeben sich die notwendigen Schritte aus der vorhandenen (Daten-) Basis und den ermittelten/abgestimmten Handlungsfeldern.