Erleich­ter­te Auf­he­bung des Insolvenzverfahrens

In der Ver­gan­gen­heit führ­te die Pflicht zur Berich­ti­gung aller unstrei­ti­gen Mas­se­an­sprü­che vor der Auf­he­bung des Insol­ven­ver­fah­rens zu erheb­li­chen prak­ti­schen Schwie­rig­kei­ten, da für zahl­rei­che bereits begrün­de­te Ver­bind­lich­kei­ten noch kei­ne Rech­nun­gen vor­la­gen, aber auch Dau­er­schuld­ver­hält­nis­se fort­ge­setzt wer­den soll­ten. Nach § 258 Abs. 2 InsO hat der Ver­wal­ter vor der Auf­he­bung des Ver­fah­rens nur noch die unstrei­ti­gen fäl­li­gen Mas­se­an­sprü­che zu berich­ti­gen und für die strei­ti­gen oder nicht fäl­li­gen Sicher­heit zu leis­ten. Für die nicht fäl­li­gen Mas­se­an­sprü­che kann jetzt auch ein Finanz­plan vor­ge­legt wer­den, aus dem sich ergibt, dass ihre Erfül­lung gewähr­leis­tet ist.

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