Eröff­nungs­be­schluss

Als Eröff­nungs­be­schluss bezeich­net man den Beschluss des Insol­venz­ge­richt, der die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen einer natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­son anordnet.

Der Eröff­nungs­be­schluss ent­hält gemäß § 27 InsO:

  1. Fir­ma oder Namen und Vor­na­men, Geburts­da­tum, Regis­ter­ge­richt und Regis­ter­num­mer, unter der der Schuld­ner in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist, Geschäfts­zweig oder Beschäf­ti­gung, gewerb­li­che Nie­der­las­sung oder Woh­nung des Schuldners
  2. Namen und Anschrift des Insolvenzverwalters;
  3. die Stun­de der Eröffnung;
  4. die Grün­de, aus denen das Gericht von einem ein­stim­mi­gen Vor­schlag des vor­läu­fi­gen Gläu­bi­ger­aus­schus­ses zur Per­son des Ver­wal­ters abge­wi­chen ist; dabei ist der Name der vor­ge­schla­ge­nen Per­son nicht zu nennen;
  5. eine abs­trak­te Dar­stel­lung der für per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten gel­ten­den Löschungs­fris­ten nach § 3 der Ver­ord­nung zu öffent­li­chen Bekannt­ma­chun­gen in Insol­venz­ver­fah­ren im Inter­net vom 12. Febru­ar 2002 (BGBl. I S. 677), die zuletzt durch Arti­kel 2 des Geset­zes vom 13. April 2007 (BGBl. I S. 509) geän­dert wor­den ist.
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