Treu­hän­der

Eine natür­li­che Per­son kann bei Insol­venz­an­trag­stel­lung auch die Ertei­lung der Rest­schuld­be­frei­ung nach Durch­füh­rung des Insol­venz­ver­fah­rens bean­tra­gen. Bei Ein­tritt in die Rest­schul­be­frei­ungs­pha­se bestimmt das Insol­venz­ge­richt einen Treu­hän­der. An die­sen tritt der Schuld­ner für die Dau­er der Rest­schuld­be­frei­ungs­pha­se sei­ne pfänd­ba­ren Lohn- und Gehalts­an­tei­le ab. Der Treu­hän­der ver­ein­nahmt die­se für die Gläu­bi­ger­ge­mein­schaft und ver­teilt die ein­ge­hen­den Gel­der an die­se ein­mal jähr­lich. Des Wei­te­ren ist der Treu­hän­der ver­pflich­tet, jähr­lich über die Wohl­ver­hal­tens­pha­se einen Bericht gegen­über dem Insol­venz­ge­richt abzu­ge­ben. Der Schuld­ner ist dem Treu­hän­der gegen­über ins­be­son­de­re ver­pflich­tet, einen Wech­sel sei­ner Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se und sei­nes Wohn­or­tes mitzuteilen.

Recht­li­che Grundlagen:

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