Frist­lo­se Kün­di­gung wegen Stö­rung des Betriebs­frie­dens – Wo sind die Grenzen?

Ent­schei­dung:

Die Kla­ge war erfolgreich!

Eine frist­lo­se Kün­di­gung ist nur gerecht­fer­tigt, wenn ein wich­ti­ger Grund vor­liegt. Der ist gege­ben, wenn unter Berück­sich­ti­gung aller Ein­zel­hei­ten das Been­di­gungs­in­ter­es­se des Arbeit­ge­bers das Inter­es­se des Arbeit­neh­mers an der Fort­set­zung des Arbeits­ver­hält­nis­ses überwiegt.

Die Klä­ge­rin mag durch ihr Ver­hal­ten den Betriebs­frie­den emp­find­lich gestört haben. Der Arbeit­ge­ber hat­te aber vor Gericht nicht vor­ge­tra­gen, dass unter den Mit­ar­bei­tern durch die­ses Ver­hal­ten der Klä­ge­rin eine sol­che Unru­he ent­stand, die eine frist­lo­se Kün­di­gung gerecht­fer­tigt hätte.

Unter Berück­sich­ti­gung der gesam­ten Umstän­de stell­te nach Auf­fas­sung des Gerichts der Aus­spruch einer frist­lo­sen Kün­di­gung im vor­lie­gen­den Fall daher kei­ne ange­mes­se­ne Reak­ti­on des Arbeit­ge­bers auf das Ver­hal­ten der Klä­ge­rin dar. Er hät­te zunächst eine Abmah­nung aus­spre­chen müssen.

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