Abstim­mungs­ter­min

Im Abstim­mungs­ter­min wer­den die Stimm­rech­te der von dem Insol­venz- oder Restruk­tu­rie­rungs­plan betrof­fe­nen Gläu­bi­ger fest­ge­stellt und über die Annah­me des jewei­li­gen Plans abgestimmt.

Dabei set­zen die bei­den Plä­ne unter­schied­li­che Abstim­mungs­mehr­hei­ten vor­aus. Die Annah­me des Restruk­tu­rie­rungs­plans setzt eine Zustim­mung von 75 % der plan­be­trof­fe­nen Gläu­bi­ger in jeder Grup­pe und Sum­men­mehr­heit vor­aus. Die Annah­me des Insol­venz­plans setzt eine Mehr­heit von 50 % der abstim­men­den Gläu­bi­ger in jeder Grup­pe sowie Sum­men- und Kopf­mehr­heit voraus.

Wäh­rend der Abstim­mungs­ter­min über den Insol­venz­plan grund­sätz­lich beim Insol­venz­ge­richt als Prä­senz­ter­min und nur in Aus­nah­me­fäl­len schrift­lich durch­ge­führt wird, kann der Abstim­mungs­ter­min über den Restruk­tu­rie­rungs­plan auch außer­ge­richt­lich, schrift­lich oder digi­tal durch­ge­führt werden.

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