Abwei­sung man­gels Masse

Reicht das ver­füg­ba­re Ver­mö­gen eines Insol­venz­schuld­ners nicht aus, um die Kos­ten des Ver­fah­rens (Gericht und Insol­venz­ver­wal­ter) zu decken, kann der Antrag zur Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens man­gels Mas­se abge­wie­sen wer­den. In die­sem Fall kommt es nicht zur Durch­füh­rung eines Insol­venz­ver­fah­rens. Die Abwei­sung man­gels Mas­se erfolgt in der Regel nur bei juris­ti­schen Per­so­nen, wie z. B. einer GmbH. Sie unter­bleibt dann, wenn der Schuld­ner im Vor­aus einen Vor­schuss in aus­rei­chen­der Höhe leistet.

Bei natür­li­chen Per­so­nen als Insol­venz­schuld­ner besteht die Mög­lich­keit, der Stun­dung der Ver­fah­rens­kos­ten. Hier­durch kön­nen auch mit­tel­lo­se Pri­vat­per­so­nen die Rest­schuld­be­frei­ung erlan­gen. Ihnen darf das Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­ren nicht ver­wehrt werden.

Vgl. Mas­seun­zu­läng­lich­keit

Recht­li­che Grundlage:

  • 26 InsO
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