Start­sei­teRechts­be­ra­tungInsol­venz­le­xi­konMas­seun­zu­läng­lich­keit

Mas­seun­zu­läng­lich­keit

Die Mas­seun­zu­läng­lich­keit ist dann gege­ben, wenn die Insol­venz­mas­se zwar aus­reicht, um die Ver­fah­rens­kos­ten im Sin­ne des § 54 InsO zu decken, dar­über hin­aus aber nicht aus­reicht, um die sons­ti­gen fäl­li­gen Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten im Sin­ne des § 55 InsO zu decken.

Gemäß § 208 InsO ist die ein­ge­tre­te­ne Mas­seun­zu­läng­lich­keit gegen­über dem Gericht anzu­zei­gen. Ab dem Zeit­punkt der Mas­seun­zu­läng­lich­keits­an­zei­ge dür­fen nur noch die Mas­segläu­bi­ger mit­tels einer Quo­te bedient wer­den, wäh­rend eine Ver­tei­lung an die Insol­venz­gläu­bi­ger nicht mehr stattfindet.

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