Start­sei­teRechts­be­ra­tungInsol­venz­le­xi­konAsyn­chro­nes Insolvenzverfahren

Asyn­chro­nes Insolvenzverfahren

Ein asyn­chro­nes oder fort­lau­fen­des Insol­venz­ver­fah­ren liegt vor, wenn das Insol­venz­ver­fah­ren län­ger dau­ert als die Lauf­zeit der Abtretungserklärung.

Das kann der Fall sein, wenn die Ver­wer­tung der Mas­se z.B. erst nach Durch­füh­rung eines län­ge­ren Rechts­streits erfol­gen kann.

Die Rest­schuld­be­frei­ung wird auch in die­sem Fall nach Ablauf der Abtre­tungs­er­klä­rung erteilt (nach Anhö­rung der Gläubiger).

Auch nach Ablauf der Abtre­tungs­er­klä­rung zieht der Insol­venz­ver­wal­ter die Bezü­ge auf­grund der Abtre­tungs­er­klä­rung noch wei­ter ein, bis die Ent­schei­dung über die Rest­schuld­be­frei­ung unan­fecht­bar wird. Danach muss er sie dem Schuld­ner zurück­ge­ben und ihm Rech­nung legen.

Recht­li­che Grundlage:

  • 300 a InsO
Wei­ter recherchieren
image_pdf