Abtre­tungs­er­klä­rung

Die Abtre­tungs­er­klä­rung ist Bestand­teil des Insol­venz­an­tra­ges natür­li­cher Per­so­nen, die gleich­zei­tig die Rest­schuld­be­frei­ung bean­tra­gen. Der Schuld­ner tritt damit die pfänd­ba­ren Antei­le sei­nes monat­li­chen Ein­kom­mens an den Treu­hän­der / Insol­venz­ver­wal­ter ab. Die pfänd­ba­ren Antei­le ori­en­tie­ren sich an der Pfändungstabelle.

Die Abtre­tungs­er­klä­rung gilt der­zeit für drei Jah­re ab Eröff­nung des Insolvenzverfahrens.

Die pfänd­ba­ren Antei­le wer­den zunächst zur Deckung der Ver­fah­rens­kos­ten und dann zur Befrie­di­gung der Gläu­bi­ger eingesetzt.

Recht­li­che Grundlage:

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