Start­sei­teRechts­be­ra­tungInsol­venz­le­xi­konGläu­bi­ger bzw. Insolvenzgläubiger

Gläu­bi­ger bzw. Insolvenzgläubiger

Im Schuld­recht wird als Gläu­bi­ger bezeich­net, wer gegen einen ande­ren, den Schuld­ner, einen Anspruch hat. Das Insol­venz­ver­fah­ren dient dazu, alle Gläu­bi­ger (Insol­venz­gläu­bi­ger) eines Schuld­ners gleich­mä­ßig zu befrie­di­gen (anders noch im alten Kon­kurs­recht, das vie­le Pri­vi­le­gie­run­gen vor­sah und kei­ne Gleich­be­hand­lung der Gläubiger).

Alle Gläu­bi­ger eines Anspruchs kön­nen ihre For­de­rung nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens beim Insol­venz­ver­wal­ter bzw. Sach­wal­ter zur Insol­venz­ta­bel­le anmel­den. An sie wird bei Abschluss des Ver­fah­rens die Insol­venz­mas­se nach dem Ver­hält­nis ihrer For­de­rung zur gesam­ten For­de­rungs­hö­he (quo­tal) verteilt.

Die Insol­venz­gläu­bi­ger kön­nen an der vom Insol­venz­ge­richt ange­setz­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung teil­neh­men und hier ver­fah­rens­lei­ten­de Ent­schei­dun­gen tref­fen (sie­he auch Gläu­bi­ger­versmm­lung). Sie haben über die Annah­me oder Ableh­nung eines Insol­venz­pla­nes zu entscheiden.

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