Mas­segläu­bi­ger

Gemäß § 53 InsO sind Mas­segläu­bi­ger im Rah­men eines Insol­venz­ver­fah­rens, im Ver­hält­nis zu den Insol­venz­gläu­bi­gern im Sin­ne des § 38 InsO vor­ran­gig aus der Insol­venz­mas­se zu befriedigen.

Die Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten setz­ten sich aus den Ver­fah­rens­kos­ten im Sin­ne des § 54 InsO sowie den sons­ti­gen Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten gem. § 55 InsO zusam­men und wer­den vor­weg aus der Insol­venz­mas­se bedient. Erst die nach Berich­ti­gung aller Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten ver­blei­ben­de Mas­se darf für die Ver­tei­lung an die Insol­venz­gläu­bi­ger her­an­ge­zo­gen werden.

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