Start­sei­teRechts­be­ra­tungInsol­venz­le­xi­konDro­hen­de Zahlungsunfähigkeit

Dro­hen­de Zahlungsunfähigkeit

Dro­hen­de Zah­lungs­un­fä­hig­keit liegt dann vor, wenn der Schuld­ner vor­aus­sicht­lich nicht mehr in der Lage sein wird, sei­ne bestehen­den Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen zum fäl­li­gen Zeit­punkt zu erfül­len. Sie gilt als Eröff­nungs­grund für ein Insol­venz­ver­fah­ren, wenn der Schuld­ner hier­auf Antrag stellt. Die­ses Recht besitzt bei dro­hen­der Zah­lungs­un­fä­hig­keit jedoch nur der Schuld­ner, wäh­rend bei ande­ren Insol­venz­grün­den auch die Gläu­bi­ger Insol­venz­an­trag stel­len können.

Seit Janu­ar 2021 wur­de im Gesetz der Zeit­rah­men für die Pro­gno­se fest­ge­legt, wann Schuld­ner vor­aus­sicht­lich nicht mehr in der Lage sein wird, sei­ne Zah­lungs­pflich­ten zu erfül­len: dro­hen­de Zah­lungs­un­fä­hig­keit liegt vor, wenn dies vom Zeit­punkt der Pro­gno­se an in 12 bis 24 Mona­ten der Fall ist.

Vgl. Zah­lungs­un­fä­hig­keit

Wei­ter recherchieren
image_pdf