Insol­venz­grün­de

Grün­de für die Stel­lung eines Insol­venz­an­tra­ges sind die Zah­lungs­un­fä­hig­keit, die dro­hen­de Zah­lungs­un­fä­hig­keit und die Über­schul­dung. Bei juris­ti­schen Per­so­nen füh­ren die Zah­lungs­un­fä­hig­keit und die Über­schul­dung zur Pflicht, einen Insol­venz­an­trag zu stel­len. Das Vor­lie­gen eines Eröff­nungs­grun­des ist Vor­aus­set­zung für die Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens sowohl im Fal­le eines eige­nen Antra­ges als auch im Fal­le der Antrag­stel­lung durch einen Gläu­bi­ger. Ob ein Eröff­nungs­grund vor­liegt, prüft, soweit das Insol­venz­ge­richt dies in ein­fach gela­ger­ten Fäl­len nicht selbst tun kann, ein Sachverständiger.

Recht­li­che Grundlage:

§§ 17, 18 und 19 InsO

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