Fir­men­in­sol­venz

Die Insol­venz eines Unter­neh­mens wird umgangs­sprach­lich häu­fig als Fir­men­in­sol­venz bezeichnet.

In der Insol­venz­ord­nung (InsO) gibt es kei­nen eigen­stän­di­gen Rege­lungs­be­reich für Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen. Die InsO unter­schei­det u. a. zwi­schen dem Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren und dem Verbraucherinsolvenzverfahren.

Besteht ein lau­fen­der Geschäfts­be­trieb, sind die Vor­schrif­ten über das Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­ren nicht anwend­bar. Es fin­det das Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren (oder — bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen — das Eigen­ver­wal­tungs- oder Plan­ver­fah­ren) statt.

Das Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren beschränkt sich jedoch nicht auf (juris­ti­sche) Per­so­nen mit einem lau­fen­den Geschäfts­be­trieb. Auch für natür­li­che Per­so­nen, die (ehe­mals) selb­stän­dig oder unter­neh­me­risch tätig waren, kann das Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren die zu wäh­len­de Ver­fah­rens­art sein.

Begriffs­klä­rung Firma

Der Begriff „Fir­ma“ im recht­li­chen Sin­ne bezieht sich laut § 17 HGB (Han­dels­ge­setz­buch) auf den Namen, unter dem ein Kauf­mann sei­ne Geschäf­te betreibt und sei­ne Unter­schrift abgibt. Dabei wird auch häu­fig von Fir­mie­rung gesprochen.

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