Rege­l­in­sol­venz

Die Rege­l­in­sol­venz bzw. das Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren , auch als Unter­neh­mer­insol­venz bezeich­net, ist die all­ge­mei­ne Ver­fah­rens­art des Insol­venz­ver­fah­rens, die für alle juris­ti­schen Per­so­nen und für alle im Zeit­punkt der Antrag­stel­lung selb­stän­dig täti­gen natür­li­chen Per­so­nen gilt.

Fer­ner gilt die­se Ver­fah­rens­art für vor­mals selb­stän­di­ge natür­li­che Per­so­nen, für die die Vor­aus­set­zun­gen des Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­rens nicht erfüllt sind, weil sie entweder

  • sie mehr als 19 Gläu­bi­ger haben oder
  • gegen sie For­de­run­gen aus Arbeits­ver­hält­nis­sen (hier­zu zäh­len neben Lohn­for­de­run­gen auch Lohn­steu­er­rück­stän­de und Rück­stän­de bei Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern) bestehen oder
  • oder die Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se nicht über­schau­bar sind.
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