Gläu­bi­ger­aus­schuss

Bei grö­ße­ren Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren kön­nen das Gericht oder die Gläu­bi­ger­ver­samm­lung einen Gläu­bi­ger­aus­schuss ein­set­zen, der den Insol­venz­ver­wal­ter bei sei­ner Geschäfts­füh­rung zu unter­stüt­zen und zu über­wa­chen hat. Dabei hat der Aus­schuss unter ande­rem das Recht, Ein­sicht in die Geschäfts­bü­cher zu neh­men. In ihm sol­len die Gläu­bi­ger nach ihren Inter­es­sens­aus­rich­tun­gen ver­tre­ten sein, nament­lich sol­len die abson­de­rungs­be­rech­tig­ten Gläu­bi­gern, die Insol­venz­gläu­bi­gern mit den höchs­ten For­de­run­gen, die Klein­gläu­bi­ger und ein Ver­tre­ter der Arbeit­neh­mer ver­tre­ten sein.

In vie­len durch das Gesetz bestimm­ten Fäl­len nimmt der Gläu­bi­ger­aus­schuss die Auf­ga­ben der Gläu­bi­ger­ver­samm­lung wahr.

Recht­li­che Grundlage

  • § 67 ff. InsO
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