Aus­son­de­rungs­recht

Unter Aus­son­de­rung im Sin­ne des Insol­venz­rechts ver­steht man die Aus­glie­de­rung von Gegen­stän­den, die nicht zur Insol­venz­mas­se gehö­ren. Sie fin­det dann statt, wenn Objek­te der Gesamt­mas­se hin­zu­ge­rech­net wur­den, die nicht dem Schuld­ner gehören.

Das Aus­son­de­rungs­recht besitzt damit der eigent­li­che Besit­zer der Sache. Er gehört nicht zu den Insol­venz­gläu­bi­gern.

Bei­spiel: Ein neu­er Fern­se­her, der von einem Ver­sand­haus unter Eigen­tums­vor­be­halt gelie­fert und vom Schuld­ner noch nicht bezahlt wur­de, gehört nicht zur Insol­venz­mas­se des Schuld­ners. Fer­ner besitzt das Ver­sand­haus, wel­ches nach wie vor Eigen­tü­mer des Gegen­stan­des ist, das Aus­son­de­rungs­recht. Damit kann es vom Insol­venz­ver­wal­ter die Her­aus­ga­be des Fern­se­hers verlangen.

Vgl. Abson­de­rungs­recht

Recht­li­che Grundlage:

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