+++ UPDATE: Sie­mens Ener­gy ver­kün­det mas­si­ven Stel­len­ab­bau – 3.000 Jobs ent­fal­len bis 2025

Gerüch­te um einen mas­si­ven Stel­len­ab­bau bei Sie­mens Ener­gy gibt es schon län­ger. Sie wur­den nicht zuletzt vom Vor­stands­vor­sit­zen­den Chris­ti­an Bruch selbst ange­feu­ert. Er hat­te u.a. ver­kün­det, dass man sämt­li­che Stand­or­te lau­fend auf Sinn und Zweck für das Gesamt­un­ter­neh­men über­prüft wür­den. Zu kon­kre­ten Plä­nen eines Stel­len­ab­baus woll­te er sich sei­ner­zeit noch nicht äußern.

Nun aber ist es soweit und die Nach­richt über einen geplan­ten mas­si­ven Stel­len­ab­bau von welt­weit 7.800 Stel­len sitzt. Auf Deutsch­land ent­fal­len hier­von rund 3.000 Arbeit­neh­mer, die das Unter­neh­men bis 2025 ver­las­sen sol­len. Allein am Stand­ort Erlan­gen sol­len nach Berich­ten der IG Metall 680 Jobs ent­fal­len, auch Gör­litz scheint stark betroffen.

Sie­mens Ener­gy schreibt nach einem Mil­li­ar­den­ver­lust im vor­an­ge­gan­ge­nen Geschäfts­jahr nun wie­der schwar­ze Zah­len und möch­te durch den Schritt die Wett­be­werbs­fä­hig­keit wei­ter stei­gern. Zudem wach­sen die Her­aus­for­de­run­gen vor dem Hin­ter­grund eines sich stark wan­deln­den Ener­gie­mark­tes. Sie­mens Ener­gy ver­sucht mit den Ent­wick­lun­gen Schritt zu hal­ten, indem nun in der Spar­te Gas and Power Mit­ar­bei­ter abge­baut wer­den. Stand­ort­schlie­ßun­gen sind der­zeit aber kein Thema.
Der Stel­len­ab­bau soll nach Anga­ben des Unter­neh­mens so sozi­al­ver­träg­lich wie mög­lich abge­baut wer­den. Dies bedeu­tet grund­sätz­lich, dass man ver­sucht auf betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen zu verzichten.

Betriebsbedingte Kündigung

Im Ein­zel­nen kann dies durch vie­le unter­schied­li­che Maß­nah­men erreicht wer­den, wie zum Bei­spiel die Ver­ein­ba­rung von Auf­he­bungs­ver­trä­gen oder Alters­teil­zeit­mo­del­len. Dies birgt jedoch für die betrof­fe­nen Arbeit­neh­mer durch­aus Risi­ken. Zunächst attrak­tiv erschei­nen­de Ange­bo­te kön­nen sich im Nach­hin­ein als nega­tiv dar­stel­len. Las­sen Sie sich daher vor einer Ver­ein­ba­rung mit Ihrem Arbeit­ge­ber unbe­dingt recht­lich beraten.

Soll­ten Sie von dem Stel­len­ab­bau betrof­fen sein, set­zen Sie sich mit einem unse­rer Exper­ten in Ver­bin­dung und las­sen Sie sich in einem kos­ten­lo­sen Erst­ge­spräch unver­bind­lich zur wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se beraten.

Sie­mens Ener­gy schließt offen­bar Stel­len­ab­bau nicht aus

Das Unter­neh­men Sie­mens Ener­gy stellt eine noch recht jun­ge Aus­grün­dung der Sie­mens AG dar. Letz­te­re hat ihre bis­he­ri­gen orga­ni­sa­to­ri­schen Ein­hei­ten Gas and Power sowie Game­sa Rene­wa­ble Ener­gy in die neue Gesell­schaft über­führt, die zukünf­tig wei­ter­hin im Bereich Elek­tro- und Ener­gie­tech­nik tätig sein wird. Mit der Abspal­tung von der Sie­mens AG schei­nen die Ver­än­de­run­gen für die Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens nicht abzu­rei­ßen. So erklär­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de des Unter­neh­mens, Herr Chris­ti­an Bruch, im Rah­men eines Zei­tungs­in­ter­views, dass lau­fend sämt­li­che Stand­or­te auf Sinn und Zweck für das Unter­neh­men über­prüft wür­den. Ein Stel­len­ab­bau kön­ne er der­zeit nicht aus­schlie­ßen. Nähe­re Details wur­den nicht geäu­ßert. Der Ener­gie­markt steckt vor dem Hin­ter­grund der beschlos­se­nen Atom- und Koh­le­aus­stie­ge mit­ten in einem umfang­rei­chen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess. Der Trend geht weg von fos­si­len Ener­gie­trä­gern hin zu erneu­er­ba­ren Ener­gien, was die in die­sem Sek­tor täti­gen Unter­neh­men zu ent­spre­chen­den Anpas­sun­gen zwingt. Sie­mens Ener­gy beschäf­tigt ca. 88.000 Arbeit­neh­mer und kommt auf einen Umsatz von ca. 28 Mrd. Euro.

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