Die ADCA­­DA-Grup­­pe ist aus Sicht der Anle­ger mehr­fach nega­tiv in Erschei­nung getreten:

  • am 09.03.2020: Die BaFin ver­fügt die Ein­stel­lung und Abwick­lung der von der ADCADA GmbH mit Anle­gern geschlos­se­nen „fest­ver­zins­li­chen Immo­bi­li­en­dar­le­hen“.

Auf der Sei­te der BaFin heißt es hierzu:

Das Unter­neh­men nahm auf der Grund­la­ge von „Ver­trä­gen über eine Immo­­bi­­li­en-Anla­­ge mit einer 110 Pro­zent besi­cher­ten Brief­grund­schuld“ Anle­ger­gel­der an und betreibt damit das Ein­la­gen­ge­schäft ohne die erfor­der­li­che Erlaub­nis der BaFin“

  • am 22.09.2020: Die ADCADA GmbH stellt einen Insol­venz­an­trag beim Amts­ge­richt (Insol­venz­ge­richt) Rostock.
  • am 12.10.2020: Herr Prof. Dr. Schul­ze wird zum vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ter der ADCADA GmbH bestellt.

Erneut ein Bescheid der BaFin vom 28.09.2020

Mit Bescheid vom 28.09.2020 hat die BaFin der ADCADA Invest­ments AG PCC, Rugell (Liech­ten­stein), auf­ge­ge­ben, das ohne Erlaub­nis betrie­be­ne Ein­la­gen­ge­schäft sofort ein­zu­stel­len und unver­züg­lich abzu­wi­ckeln (so die BaFin).

Die Gesell­schaft hat mit der als „ADCADA.healthcare Anlei­he 2020“ bezeich­ne­ten Schuld­ver­schrei­bung unbe­dingt rück­zahl­ba­re Gel­der von Anle­gern ein­ge­sam­melt. Nach Auf­fas­sung der BaFin bedarf es hier­zu einer Erlaub­nis, über wel­che die Emit­ten­tin jedoch nicht verfügt.

Zugleich hat die BaFin einen Abwick­ler bestellt, der das ver­bo­te­ne Ein­la­gen­ge­schäft rück­ab­wi­ckeln soll.

Der Sach­ver­halt erin­nert an jenen der inzwi­schen insol­ven­ten ADCADA GmbH selbst:

Auch bei der ADACDA GmbH wur­de zunächst ein Abwick­ler bestellt, wor­auf­hin die Gesell­schaft dann einen Insol­venz­an­trag beim Amts­ge­richt Ros­tock stell­te. Mit Beschluss vom 12.10.2020 bestell­te das Insol­venz­ge­richt einen vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ter. Das Ver­fah­ren läuft derzeit.

Ob die ADCADA Invest­ments AG PCC, Rugell (Liech­ten­stein), ein ver­gleich­ba­res Schick­sal erei­len wird, bleibt abzuwarten.

Wie soll­ten Anle­ger vorgehen?

Anle­gern wird sowohl die Bün­de­lung der Ansprü­che als auch die Bera­tung durch einen auf das Kapi­tal­markt­recht und Insol­venz­recht spe­zia­li­sier­ten Anwalt emp­foh­len. Gera­de zum jet­zi­gen Zeit­punkt bedarf es einer inten­si­ven und umfas­sen­den Recher­che, um die Ansprü­che der Inves­to­ren durch­set­zen zu können.

Ger­ne bera­ten wir Sie bei der Durch­set­zung Ihrer Ansprü­che. Set­zen Sie sich gern per E‑Mail: kapitalanlagen@buchalik-broemmekamp.de, per Tele­fon: 0211 828977–200 oder pos­ta­lisch: Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH, Prin­zen­al­lee 15, 40549 Düs­sel­dorf, mit uns in Verbindung.

Besu­chen Sie uns auch unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/

 

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