• Alle Arbeits­plät­ze blei­ben erhalten

Das Amts­ge­richt Kiel hat den Insol­venz­plan für die GSK Glas­Ser­vice Kiel GmbH gericht­lich bestä­tigt. Damit ist ein wei­te­rer Mei­len­stein für die Auf­he­bung des Ver­fah­rens erreicht. Vor­aus­set­zung für die Bestä­ti­gung war die Gläu­bi­g­er­zu­stim­mung. Im Rah­men eines Abstim­mungs­ter­mins vor dem Insol­venz­ge­richt in Kiel am 2. Okto­ber votier­ten sie ein­stim­mig für den vom Unter­neh­men vor­ge­leg­ten Insol­venz­plan. Nach der nun­meh­ri­gen Bestä­ti­gung des Insol­venz­plans durch das Insol­venz­ge­richt kann im nächs­ten Schritt das Plan­ver­fah­ren auf­ge­ho­ben wer­den und GSK wie­der voll eigen­stän­dig arbei­ten. Zuvor hat­te schon Sach­wal­te­rin Ute Jacob von der Sozie­tät Brink­mann & Part­ner, Kiel, ihre Zustim­mung zum Plan erteilt. GSK, die Ein­­schei­­ben­­si­cher­heits- und Iso­lier­glas pro­du­ziert und ver­ar­bei­tet, hat­te Ende Janu­ar 2013 einen Insol­venz­an­trag in Eigen­ver­wal­tung gestellt. Das Ver­fah­ren wur­de am 1. Mai eröffnet.

„Für die Fort­füh­rung des Unter­neh­mens ste­hen die Signa­le auf grün“, erklärt Vol­ker Schreck von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp, der die Unter­neh­mens­lei­tung bis zum Abstim­mungs­ter­min als Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer ergänzt hat. Die ers­ten Sanie­rungs­maß­nah­men zei­gen dar­über hin­aus ers­te Erfol­ge. Durch die Fest­an­stel­lung von Leih­ar­bei­tern stie­gen die Qua­li­tät und die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten deut­lich an. Zudem wur­de der Maschi­nen­park für die Pro­duk­ti­on von Sicher­heits­glas deut­lich aus­ge­baut. „Die Kun­den ste­hen zu unse­rem Unter­neh­men und ver­trau­en in die Fort­füh­rung. Ins­be­son­de­re in Däne­mark konn­ten wir an die Umsät­ze sogar stei­gern“, meint GSK-Geschäfts­­­füh­­rer Dr. Harald Frank. Als beson­de­ren Erfolg wer­tet der GSK-Geschäfts­­­füh­­rer, dass auch wäh­rend des Insol­venz­ver­fah­rens alle 84 Arbeits­plät­ze erhal­ten geblie­ben sind.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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