Die EU-Kom­­mis­­si­on for­dert Deutsch­land mit ihrem Richt­li­ni­en­vor­schlag auf, ein prä­ven­ti­ves Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren außer­halb der Insol­venz ein­zu­füh­ren. Nach­ste­hend stellt der Ver­fas­ser die wesent­li­chen Rege­lungs­in­hal­te des Richt­li­ni­en­vor­schlags mit eini­gen kri­ti­schen Anmer­kun­gen vor. Ins­be­son­de­re die gericht­li­che Betei­li­gung, die Pri­vi­le­gie­rung von Neu- und Zwi­schen­fi­nan­zie­run­gen sowie die Rechts­pflicht zur Sanie­rung sind zu dis­ku­tie­ren. Mit der Fokus­sie­rung auf ein­zel­ne Gläu­bi­ger betritt das deut­sche Insol­­venz- und Sanie­rungs­recht zudem Neuland.

FAZIT
Dass es der EU-Kom­­mis­­si­on ent­ge­gen vie­ler Pro­gno­sen gelun­gen ist, inner­halb der selbst vor­ge­ge­be­nen und eher knapp bemes­se­nen Zeit einen durch­aus vor­zeig­ba­ren Richt­li­ni­en­ent­wurf für ein außer­insol­venz­li­ches Sanie­rungs­ver­fah­ren zu prä­sen­tie­ren, ist begrü­ßens­wert. Sei­ne natio­na­le prak­ti­sche Rele­vanz wird stark von der Qua­li­tät und Aus­rich­tung der Umset­zung durch den deut­schen Gesetz­ge­ber abhän­gen. Ob dies wirk­lich die beab­sich­tig­te Sanie­rungs­wel­le gera­de im Mit­tel­stand aus­lö­sen wird, bleibt mit gewis­ser Skep­sis abzuwarten.
Aber noch ist das Gesetz nicht da. Nach Inkraft­tre­ten der Richt­li­nie – dem Bekun­den nach spä­tes­tens im ers­ten Quar­tal 2018 – haben die natio­na­len Gesetz­ge­ber zwei Jah­re Zeit zur legis­la­ti­ven Umsetzung.

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