• Gra­ven­bru­cher Kreis hat kein State­ment oder Ähn­li­ches zur Mit­glied­schaft abgegeben

5.10.2017. Düs­sel­dorf. Die Düs­sel­dor­fer Wirt­schafts­kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp hat im Juni 2017 Unter­neh­men aus der Tex­til­bran­che ange­schrie­ben. Dar­in wur­de über das Insol­venz­recht und die recht­li­chen Mög­lich­kei­ten, die das 2012 ein­ge­führ­te ESUG (Gesetz zur wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von Unter­neh­men) Unter­neh­mern bie­tet, aus­führ­lich infor­miert. Alle in dem Schrei­ben genann­ten Maß­nah­men sind gesetz­li­che Maß­nah­men, wie sie der­zeit auch in den Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren der Air Ber­lin oder der erfolg­rei­chen abge­schlos­se­nen Ver­fah­ren der Sinn­Lef­fers und der Mode­haus-Ket­­te Wöhrl genutzt wer­den bzw. wur­den. Das Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren ist ein seriö­ser Weg zur Kri­sen­be­wäl­ti­gung und sichert den Fort­be­stand von Unter­neh­men und damit vie­le Arbeitsplätze.

Die Kanz­lei distan­ziert sich nach­drück­lich von dem im Arti­kel „Unsitt­li­ches Ange­bot für Tri­­gema-Chef Grupp“ skiz­zier­ten Insol­­venz-Trick, der nicht von der Wirt­schafts­kanz­lei ent­wi­ckelt wur­de und dem­entspre­chend Herrn Grupp nicht emp­foh­len wur­de. „Die­ser Weg wird schon am Anfech­tungs­recht schei­tern. Denn Ver­mö­gens­ver­schie­bun­gen an Ver­wand­te im Vor­feld einer Insol­venz kön­nen zu Recht zurück­ge­for­dert wer­den. Schle­cker ist dafür das bes­te Bei­spiel. Damit ist der auf­ge­zeig­te Trick geschei­tert. Dass die Insol­venz­ex­per­ten des VID den Vor­schlag als umsetz­ba­ren Weg sehen, ist für uns des­halb umso unver­ständ­li­cher und befrem­det doch sehr“, erklärt Robert Bucha­lik, Part­ner der Kanz­lei Bucha­lik Brömmekamp.

Die Kanz­lei distan­ziert sich glei­cher­ma­ßen vom ten­den­zi­ös nega­ti­ven Inhalt des Arti­kels sowie der eben­so ten­den­ziö­sen und durch kei­ner­lei Fak­ten beleg­ten State­ments der Insol­venz­ver­wal­ter­ver­ei­ni­gun­gen „VID“ und „Gra­ven­bru­cher Kreis“, deren Mit­glied­schaft für die Kanz­lei ohne­hin gänz­lich fern­liegt, weil die Kanz­lei kei­ne Insol­venz­ver­wal­tung betreibt.

Inzwi­schen hat der Spre­cher des Gra­ven­bru­cher Krei­ses, Prof. Lucas Flö­ther, an die Kanz­lei erklärt: “Der Gra­ven­bru­cher Kreis hat sich in die­ser Sache nicht geäu­ßert. Ich habe nicht mit dem Jour­na­lis­ten gespro­chen. Vor die­sem Hin­ter­grund hat der Gra­ven­bru­cher Kreis kein State­ment oder Ähn­li­ches abge­ge­ben. Das angeb­li­che „State­ment“ des Krei­ses stammt daher nicht vom Gra­ven­bru­cher Kreis.”

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