Mit dem Gesetz zur wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von Unter­neh­men (ESUG) wur­de das deut­sche Insol­venz­recht refor­miert. Was sich seit­her getan hat, ob sich die Sanie­rungs­er­fol­ge wirk­lich ver­bes­sert haben und war­um die Insol­venz noch immer als Stig­ma gilt, erklärt Robert Bucha­lik, der Vor­stands­vor­sit­zen­de des BV ESUG, im return-Interview.

Gut vier Jah­re ist die Ein­füh­rung des Geset­zes zur wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von Unter­neh­men (ESUG) her. Haben sich die Sanie­rungs­er­fol­ge seit­her verbessert?
ROBERT BUCHALIK: Wir kön­nen nur aus unse­rer Pra­xis berich­ten und erle­ben dabei, dass zuneh­mend Unter­neh­men das ESUG in Anspruch neh­men. Die Sanie­rungs­quo­te ist, pro­fes­sio­nell ange­gan­gen, sehr hoch und liegt bei über 80 Pro­zent. Die Quo­ten, die durch­schnitt­lich an die Gläu­bi­ger aus­ge­schüt­tet wer­den, lie­gen in unse­ren Ver­fah­ren im Durch­schnitt bei über 20 Pro­zent. Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren wei­sen dem­ge­gen­über sehr gerin­ge oder gar kei­ne Quo­ten auf. Alle Unter­neh­men, die sich bis­lang wegen einer Eigen­ver­wal­tung an uns gewandt haben, wären ohne das ESUG in ein Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren gegan­gen. Die meis­ten davon wären wahr­schein­lich abge­wi­ckelt worden.

Das kom­plet­te Inter­view mit Robert Buchalik

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