• Ver­fah­ren könn­te Mit­te 2014 abge­schlos­sen sein

 

Ham­burg, 7. Janu­ar 2014. Die C&M Com­pa­ny treibt ihre bereits ein­ge­lei­te­ten Restruk­tu­rie­rungs­maß­nah­men kon­se­quent vor­an. Dazu hat das Amts­ge­richt Ham­burg das Insol­venz­ver­fah­ren plan­mä­ßig eröff­net, nach­dem das Unter­neh­men Ende Sep­tem­ber einen Insol­venz­an­trag gestellt hat­te. Das Gericht ist dar­über hin­aus dem Antrag des Unter­neh­mens gefolgt und ord­ne­te die Eigen­ver­wal­tung an. Somit kann die Geschäfts­füh­rung um Dr. Wolf-Die­t­­rich von Heyking, Her­warth von Pla­te und Sanie­rungs­ex­per­tin Rechts­an­wäl­tin Anna Kule­ba das Sanie­rungs­ver­fah­ren wei­ter in eige­ner Ver­ant­wor­tung fort­füh­ren und wahr­schein­lich Mit­te des Jah­res 2014 abschlie­ßen. Der Geschäfts­be­trieb wird auch im Insol­venz­ver­fah­ren unein­ge­schränkt wei­ter­ge­führt. Das Ham­bur­ger Amts­ge­richt bestell­te den erfah­re­nen Insol­venz­recht­ler Rechts­an­walt Jan H. Wil­helm (hww Rechts­an­wäl­te) zum Sach­wal­ter, der bereits als vor­läu­fi­ger Sach­wal­ter tätig war.

Gemein­sam mit den Restruk­tu­rie­rungs­ex­per­ten der Wirt­schafts­kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp erar­bei­tet die Geschäfts­lei­tung der­zeit einen Plan, der eine erfolg­rei­che Fort­füh­rung des Betriebs ermög­licht. Danach will sich die deutsch­land­wei­te Fri­seur­ket­te von weni­gen unren­ta­blen Stand­or­ten tren­nen. Die Mehr­zahl der rund 150 Stand­or­te bleibt erhal­ten. Gleich­zei­tig sol­len eine Schu­lungs­of­fen­si­ve der Mit­ar­bei­ter und eine freund­li­che­re Gestal­tung der Salons die Attrak­ti­vi­tät der Stand­or­te stei­gern. Das neue Kon­zept der Inves­to­ren von Heyking und von Pla­te, die C&M im Sep­tem­ber über­nom­men haben und seit dem mit Hoch­druck an den Sanie­rungs­maß­nah­men arbei­ten, trägt ers­te Früch­te. „Sämt­li­che Lie­fe­ran­ten, Geschäfts­part­ner und Mit­ar­bei­ter unter­stüt­zen unse­ren Weg. Wir wer­den das Unter­neh­men mit neu­en Ideen und Kon­zep­ten in eine gesi­cher­te Zukunft füh­ren. Die Vor­aus­set­zun­gen dafür sind ide­al, da wir auf einem trag­fä­hi­gen Fun­da­ment auf­bau­en kön­nen. Wich­tigs­ter Fak­tor dabei sind für uns die Mit­ar­bei­ter in den Filia­len mit ihrem Enga­ge­ment und ihrer Pro­fes­sio­na­li­tät, auf die wir auch in Zukunft set­zen“, so C&M‑Geschäftsführer von Heyking.

C&M beschäf­tigt rund 900 Mit­ar­bei­ter in 150 Filia­len mit einem Jah­res­um­satz von über 23 Mil­lio­nen Euro. Die Ursa­chen für die aktu­el­len Pro­ble­me lie­gen schon zwei Jah­re zurück und sind vor allem durch den Weg­gang zahl­rei­cher Mit­ar­bei­ter im Jahr 2011 begrün­det. Inzwi­schen konn­te der alte Mit­ar­bei­ter­stand durch erfolg­rei­che Neu­ein­stel­lun­gen wie­der auf­ge­baut sowie wei­te­re Ertrags­si­che­rungs­maß­nah­men umge­setzt wer­den. C&M nutzt mit der Eigen­ver­wal­tung ein Ver­fah­ren der Insol­venz­ord­nung. Ziel des Ver­fah­rens ist es, das Unter­neh­men zu ent­schul­den und dau­er­haft fort­zu­füh­ren. Anstel­le eines Insol­venz­ver­wal­ters wird ein Sach­wal­ter bestellt. Der Sach­wal­ter hat haupt­säch­lich die Auf­ga­be, die wirt­schaft­li­che Lage des Schuld­ners zu prü­fen und die Geschäfts­füh­rung zu überwachen.

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