Der Credit­Ma­na­ger: „DAS KREUZ MIT DEN UNTOTEN“

„Zom­bie­un­ter­neh­men“: Die­se selbst für die Wirt­schafts­bran­che unge­wöhn­lich mar­tia­li­sche Aus­drucks­wei­se beschreibt abso­lut zutref­fend den Zustand der gemein­ten Unter­neh­men. Es han­delt sich um sol­che, die seit län­ge­rem nicht mehr gewinn­brin­gend am Markt tätig sind und bei denen der­zeit kei­ne Bes­se­rung die­ses Zustan­des zu erwar­ten ist. Sie sind somit nicht dau­er­haft über­le­bens­fä­hig und ver­fü­gen des­halb eigent­lich über kei­ne Exis­tenz­be­rech­ti­gung mehr. Der Zusam­men­bruch wird aber ver­hin­dert, indem durch immer wei­te­re Kre­dit­auf­nah­men Liqui­di­tät erhal­ten bleibt. Die Unter­neh­men sind eigent­lich insol­venz­reif. Sie wer­den aber künst­lich am Leben gehal­ten — sind qua­si Unto­te, also Zom­bies. Und es wer­den immer mehr.
Heinz-Peter Derrix-Belau

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