Mecher­nich, 29. April 2013. Die Geschäfts­füh­rung der Deut­schen Mecha­tro­nics GmbH hat beim Amts­ge­richt in Bonn die Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens bean­tragt. Das Amts­ge­richt hat die­sem Antrag ent­spro­chen und eine vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung ange­ord­net. Mecha­tro­nics nutzt damit die Mög­lich­kei­ten, die die Insol­venz­ord­nung seit der Reform im März 2012 ermög­licht. Die Nach­wir­kun­gen der Wirt­schafts­kri­se und erheb­li­che Pen­si­ons­ver­pflich­tun­gen haben zur wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge geführt. Das Unter­neh­men beschäf­tigt der­zeit rund 420 Mit­ar­bei­ter und erziel­te in 2012 einen Umsatz von ca. 50 Mio. Euro.

Die Pro­duk­ti­on und Lie­fe­rung an die Kun­den lau­fen wäh­rend des Ver­fah­rens unver­än­dert wei­ter. Die Mit­ar­bei­ter sind in einer Betriebs­ver­samm­lung über das Ver­fah­ren infor­miert wor­den. Löh­ne und Gehäl­ter sind in den ers­ten drei Mona­ten des Ver­fah­rens über das Insol­venz­geld abgesichert.

Zum vor­läu­fi­gen Sach­wal­ter wur­de Rechts­an­walt Dirk Ober­mül­ler von der Bon­ner Kanz­lei DHPG bestellt. Betriebs­wirt­schaft­lich wird das Unter­neh­men von der Bucha­lik Bröm­me­kamp Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH aus Düs­sel­dorf beglei­tet. Mit Rechts­an­walt Hans Frit­sche wur­de dem Unter­neh­men zudem ein Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer von Bucha­lik Bröm­me­kamp zur Sei­te gestellt, der die bis­he­ri­ge Unter­neh­mens­lei­tung für die Dau­er des Ver­fah­rens ergänzt. Juris­tisch wird die Deut­sche Mecha­tro­nics durch Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te Steu­er­be­ra­ter aus Düs­sel­dorf bera­ten, die bereits in den letz­ten Jah­ren eine Viel­zahl von Unter­neh­men erfolg­reich durch eine Pla­nin­sol­venz in Eigen­ver­wal­tung geführt haben.

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