Dirk Eichel­baum berich­tet im Bei­trag der FuS (Zeit­schrift für Fami­li­en­un­ter­neh­men und Stra­te­gie) über Betriebs­ren­ten in der Sanie­rung unter Insolvenzschutz.

Als einen wesent­li­chen Grund für die Insol­venz­nä­he man­cher Unter­neh­men stell­te sich in letz­ter Zeit die Belas­tung der­sel­ben durch die Erwirt­schaf­tung der Betriebs­ren­ten in der Aus­zah­lungs­pha­se der ehe­ma­li­gen Arbeit­neh­mer dar. Soweit die degres­si­ve Erhö­hung der Rück­stel­lun­gen nicht durch Ver­zin­sung mög­lich ist, müs­sen Ren­ten dar­über hin­aus aus dem Cash­flow bezahlt wer­den. Ver­stärkt wird die­ser Effekt, wenn heu­te wesent­lich weni­ger Arbeit­neh­mer im Unter­neh­men arbei­ten, als das in der Zeit der Anspar­pha­se der Fall war. Die­ser Effekt ist für alle Unter­neh­men betrüb­lich, für mar­gen­ar­me aber exis­tenz­be­dro­hend. Eine Sanie­rung unter Insol­venz­schutz kann dort der Aus­weg sein.

Sanie­ren statt liqui­die­ren – wie der Unter­neh­mer sein Unter­neh­men auch in schein­bar aus­sichts­lo­ser Lage noch ret­ten kann. Dem Unter­neh­mer bie­tet die Pla­nin­sol­venz die Mög­lich­keit einer grund­le­gen­den Sanie­rung, ohne dabei sein Unter­neh­men zu ver­lie­ren. Dies gilt in beson­de­rem Maße für Betriebs­ren­ten, die das Unter­neh­men nach­hal­tig über­for­dern. Natür­lich sind dabei eini­ge Schwie­rig­kei­ten zu über­win­den, die Aus­sicht auf ein sanier­tes Unter­neh­men lohnt aber die Mühe.

Den kom­plet­ten Bei­trag lesen Sie hier

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • Insol­venz­ver­fah­ren Deut­sche Licht­mie­te AG: Rund 20 Gesell­schaf­ten mit über 5.000 Anle­gern sind von der Insol­venz betrof­fen. Rechts­an­walt Sascha Borow­ski ver­tritt im Kapitalmarktrecht.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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