Nach am 5. April 2017 in Kraft getre­te­nen Reform der Insol­venz­an­fech­tung soll eine Anfech­tung im Fall des unmit­tel­ba­ren Leis­tungs­aus­tausch (Bar­ge­schäft) aus­ge­schlos­sen sein. Wer eine Leis­tung erbringt, soll die­se auch dann behal­ten dür­fen, wenn er weiß, dass der Schuld­ner insol­vent ist. Dies gilt nach dem aus­drück­li­chen Wil­len des Gesetz­ge­bers jetzt auch für § 133 InsO. Nam­haf­te Stim­men in der Lite­ra­tur wol­len die­ses vom Gesetz­ge­ber gewoll­te Pri­vi­leg durch eine wei­te Aus­le­gung des Begriffs der Unlau­ter­keit kip­pen. In ZIn­sO 2018, 1657 ff. tritt RA FA InsR Dr. Olaf Hie­bert dem ent­ge­gen und zeigt, dass eine der­ar­ti­ge Aus­le­gung des Geset­zes unter Berück­sich­ti­gung der juris­ti­schen Metho­den­leh­re nicht über­zeugt: „Es ist unglaub­lich, dass selbst klei­ne Ver­bes­se­run­gen für Gläu­bi­ger ent­ge­gen dem kla­ren Wil­len des Reform­ge­setz­ge­bers durch Gerich­te ver­hin­dert werden“.

Den Arti­kel in der Zin­sO fin­den Sie hier.

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