Raten- und Teil­zah­lun­gen sind für Gläu­bi­ger im Fall der spä­te­ren Insol­venz ihres Schuld­ners pro­ble­ma­tisch. Der Bun­des­ge­richts­hof ver­schärft durch sei­ne aktu­el­len Urtei­le die Pro­ble­ma­tik für Gläu­bi­ger bei der Insol­venz­an­fech­tung ganz erheblich.

Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof (BGH) soll ein
Gläu­bi­ger im Fall der Insol­venz zur Erstat­tung von Raten- und Teil­zah­lun­gen an den Insol­venz­ver­wal­ter selbst dann ver­pflich­tet sein, wenn der Schuld­ner die ver­ein­bar­ten Raten pünkt­lich zahlt und dem Gläu­bi­ger ver­si­chert, dass sei­ne Auf­trags­la­ge und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung gut sowie sein Zah­lungs­ver­hal­ten nor­mal sei. Auf all­ge­mei­ne Anga­ben des Schuld­ners darf sich der Gläu­bi­ger nicht mehr ver­las­sen, wenn sein Schuld­ner durch schlich­tes unpünkt­li­ches Bezah­len einer Rech­nung zum Aus­druck gebracht hat, dass er nicht zah­len kann. Die­se Sicht­wei­se des höchs­ten deut­schen Gerichts in Zivil­sa­chen hat selbst vie­le Exper­ten über­rascht. Um Risi­ken zu begren­zen, soll­ten Unter­neh­mer unbe­dingt fol­gen­de Din­ge beachten.

Kom­plet­ter Arti­kel von Dr. Olaf Hiebert

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