Die Taschen sind leer, der Schul­den­berg hoch und der Kopf hängt tief. So tre­ten vie­le Unter­neh­mer den Weg zum Sanie­rer an. Für die meis­ten von ihnen ist es der letz­te Stroh­halm zur Ret­tung ihres Unter­neh­mens, das für die Mehr­zahl der Betrof­fe­nen nicht nur Arbeits­stät­te, son­dern zugleich auch ihr Lebens­werk ist. Dar­auf möch­te man stolz sein. Eine Insol­venz bedeu­tet jedoch in der Regel das Aus oder den Ver­kauf. Anders als in ang­­lo-ame­ri­­ka­­ni­­schen Rechts­krei­sen ist Schei­tern in Deutsch­land jedoch immer noch ein Makel. Aus Angst, als Ver­lie­rer dazu­ste­hen, ver­schlim­mern vie­le Unter­neh­mens­len­ker in der Kri­se des­halb sogar noch ihre Situa­ti­on. „Deut­sche Unter­neh­mer hof­fen oft bis zuletzt auf den wei­ßen Rit­ter und kämp­fen bis zum letz­ten Bluts­trop­fen. Erst wenn der letz­te Euro aus­ge­ge­ben und die Kre­dit­li­nie der Bank kom­plett aus­ge­schöpft ist, kom­men sie dann mit­tel­los und ohne Mut zu uns“, erzählt Utz Bröm­me­kamp von der Düs­sel­dor­fer Rechts- und Unter­neh­mens­be­ra­tung Buch­a­lik Brömmekamp.

Immer­hin: Mit posi­ti­ver Grund­ein­stel­lung und ent­schlos­se­nem Han­deln sind Unter­neh­men oft noch zu ret­ten. Die­se Grund­ein­stel­lung zu ver­mit­teln ist des­halb der ers­te Schritt der Sanie­rungs­exper­ten. „Da sind wir als Psy­cho­lo­gen gefragt“, sagt Utz Bröm­me­kamp. „Wir zei­gen den Betrof­fe­nen neue Wege auf und machen ihnen Mut, sie zu gehen. Wenn unser Gegen­über dann tat­säch­lich neu­en Mut fasst, kön­nen wir los­le­gen. Denn dann sind wir selbst auch zuver­sicht­lich, mit ihm ziel­ge­rich­tet arbei­ten zu kön­nen“, so Brömmekamp. …

Als Gegen­satz dazu erzählt der erfah­re­ne Jurist ger­ne von einem ande­ren Unter­neh­mer, der vor einem Jahr mit der Grund­ein­stel­lung antrat: „Toll, dass ich den Weg zu Ihnen gefun­den habe.“ Der Mann sah die anste­hen­de Sanie­rung als eine gro­ße Chan­ce für sich und sein Unter­neh­men. Gera­de vor Weih­nach­ten sei es eine fro­he Kun­de für die Mit­ar­bei­ter, dass es nicht das Ende sei. Er war zutiefst davon überzeugt.

Der kom­plet­te Arti­kel “Nur Opti­mis­ten kön­nen wir helfen”

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • 25 Jah­re Sanie­rungs­be­ra­tung aus einer Hand! Gemein­sam mit unse­rer Schwes­ter­ge­sell­schaft ple­no­via fei­ern wir im Jah­re 2023 das Erfolgs­kon­zept der inte­grier­ten Bera­tung: Betriebs­wirt­schaft­li­che Kom­pe­tenz mit spe­zia­li­sier­ter Rechts­be­ra­tung und Rechts­ge­stal­tung auf allen Gebie­ten des Restrukturierungsrechts.

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH hat sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens erfolg­reich saniert. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men, das rund 50 Mit­ar­bei­ten­de beschäf­tigt, hat­te am 23.02.2022 beim Amts­ge­richt Osna­brück ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren bean­tragt. Der Restruk­tu­rie­rungs­plan wur­de von den Gläu­bi­gern ein­stim­mig ange­nom­men und das Ver­fah­ren am 31.12.2022 aufgehoben.

  • Die Dücker-Grup­pe will ihre drei Gesell­schaf­ten Dücker Group GmbH, die Dücker con­vey­or sys­tems GmbH sowie die Dücker För­der-Sys­te­me GmbH durch ein Schutz­schirm­ver­fah­ren sanie­ren. Das Amts­ge­richt Düs­sel­dorf stimm­te dem ent­spre­chen­den Antrag zu.

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