• Arbeits­plät­ze sind wei­ter­hin gesichert

 

Rhe­­da-Wie­­den­­brück. 3. Janu­ar 2014. Die Sanie­rung der F&K‑Unternehmensgruppe macht deut­li­che Fort­schrit­te und erreicht den nächs­ten Mei­len­stein. Das Amts­ge­richt Bie­le­feld hat für die Gesell­schaf­ten F&K Trai­ler Ser­vice GmbH sowie Fischer und Knö­bel Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH plan­mä­ßig das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net und die vom Unter­neh­men bean­trag­te Eigen­ver­wal­tung ange­ord­net. Damit kön­nen Geschäfts­füh­rer Klaus Fischer und Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer Vol­ker Schreck die bereits ein­ge­lei­te­ten Sanie­rungs­maß­nah­men wei­ter fort­füh­ren. Ziel des Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens ist es, den Ver­miet­be­reich für LKW-Auf­­­lie­­ger wie­der wett­be­werbs­fä­hig aufzustellen.

Zusam­men mit den Restruk­tu­rie­rungs­ex­per­ten der Düs­sel­dor­fer Wirt­schafts­kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp hat die Geschäfts­lei­tung ein umfas­sen­des Sanie­rungs­kon­zept erar­bei­tet, das die Ent­schul­dung und Fort­füh­rung der F&K‑Gruppe auf­zeigt. Kern­stück des Kon­zep­tes ist die Finan­zie­rung von Neu­fahr­zeu­gen und die Redu­zie­rung der hohen Lea­sing­ra­ten, die zur wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge bei­tru­gen. „Wir konn­ten mit eini­gen Lea­sing­ge­sell­schaf­ten deut­lich ver­rin­ger­te Lea­sing­ra­ten ver­ein­ba­ren. Dar­über hin­aus haben wir uns im vor­läu­fi­gen Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren von wei­te­ren unren­ta­blen Ver­trä­gen tren­nen kön­nen“, erklärt Klaus Fischer.

Zusätz­lich konn­te F&K‑Trailer durch stär­ke­re Maß­nah­men im Ver­triebs­be­reich den vor­han­de­nen Kun­den­stamm nicht nur hal­ten, son­dern auch aus­bau­en. Beson­ders erfreu­lich ist, dass durch den gestie­ge­nen Auf­trags­be­stand alle 44 Arbeits­plät­ze gesi­chert wer­den konn­ten. „Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Lea­sing­ge­sell­schaft und Mit­ar­bei­ter unter­stüt­zen die Restruk­tu­rie­rung mit gro­ßem Enga­ge­ment. Bei allen Betei­lig­ten ist zu spü­ren, dass ein gro­ßes Inter­es­se an der Wei­ter­füh­rung des Unter­neh­mens vor­han­den ist“, so Vol­ker Schreck.

Mit dem Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren nutzt das Unter­neh­men die Mög­lich­keit, die F&K‑Gruppe unter Insol­venz­schutz zu sanie­ren. In der Eigen­ver­wal­tung bleibt die Geschäfts­füh­rung wei­ter­hin im Amt und kann die Geschi­cke des Unter­neh­mens wei­ter len­ken. Anstatt eines Insol­venz­ver­wal­ters wird ein Sach­wal­ter bestellt. Der Sach­wal­ter hat haupt­säch­lich die Auf­ga­be, die wirt­schaft­li­che Lage des Schuld­ners zu prü­fen und die Geschäfts­füh­rung zu über­wa­chen. Als Sach­wal­te­rin ernann­te das Amts­ge­richt Bie­le­feld die Rechts­an­wäl­tin Cor­ne­lia Mönert, die auch schon als vor­läu­fi­ge Sach­wal­te­rin tätig war.

Im nächs­ten Schritt müs­sen nun die Gläu­bi­ger dem Sanie­rungs­plan zustim­men. Nach der Bestä­ti­gung durch das Amts­ge­richt Bie­le­feld soll das Ver­fah­ren Anfang April abge­schlos­sen sein und die F&K‑Gruppe wird wie­der auf einem soli­den finan­zi­el­len Fun­da­ment ste­hen. Die inha­ber­ge­führ­te F&K‑Gruppe ver­mie­tet an 14 Stand­or­ten in Deutsch­land etwa 1.200 Trai­ler. Das Unter­neh­men deckt das gesam­te Spek­trum der LKW-Auf­­­lie­­ger ab, vom „Gar­di­nen­auf­lie­ger“, bei dem die Sei­ten wie Gar­di­nen geöff­net wer­den kön­nen, über Kof­ferfahr­zeu­ge bis hin zu Kühlanhängern.

Pres­se­mit­tei­lun­gen

Ver­an­stal­tun­gen

News­let­ter

Bücher

Stu­di­en & Leitfäden