Feh­ler machen gehört dazu! Die Fol­gen auch? ­Exis­tenz­ri­si­ken aktiv iden­ti­fi­zie­ren und beheben

Schon der Schrift­stel­ler und Schau­spie­ler Curt Goe­tz stell­te einst fest:

„Man soll­te die Din­ge neh­men, wie sie kom­men. Aber man soll­te dafür sor­gen, dass die Din­ge so kom­men, wie man sie haben möchte!“ 

Wie recht er damit hat­te! Nicht nur als Unternehmer/in, son­dern auch als Sanie­rer und Bera­ter steht man jeden Tag neu­en Her­aus­for­de­run­gen, ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen im Wett­be­werb und gesetz­li­chen Ände­run­gen gegen­über. Die Coro­­na-Kri­­se oder das neue StaRUG sind dabei nicht die ein­zi­gen Herausforderungen.

Von For­schung und Ent­wick­lung über Pro­duk­ti­on bis hin zum Ver­trieb war­ten unzäh­li­ge Stol­per­stei­ne, die schnell aus einer erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­ge­schich­te einen Alb­traum wer­den las­sen kön­nen. Sowohl extern, auf Sei­ten der Kun­den und Geschäfts­part­ner, als auch intern, auf Sei­ten der Mit­ar­bei­ter und Gesell­schaf­ter, gibt es Risi­ken und Unge­wiss­hei­ten, die es zu beach­ten gilt. Ver­schul­den oder Nicht-Ver­­­schu­l­­den spielt für die finan­zi­el­len Fol­gen oft kei­ne direk­te Rolle.

Die Aus­gangs­la­ge oder wie die meis­ten Geschich­ten beginnen

Im Lau­fe der meis­ten Unter­neh­mens­ge­schich­ten zeigt sich lei­der immer wie­der die glei­che Aus­gangs­la­ge: Es fin­den sich gewach­se­ne Struk­tu­ren gepaart mit stän­di­gen Ver­än­de­run­gen und zu oft dar­aus ver­säum­ten Anpas­sun­gen. Hier lau­ern stets unter­schätz­te Risi­ken – neben den Risi­ken die völ­lig unbe­kannt und ver­bor­gen blei­ben. Oft wer­den die­se erst bemerkt, wenn der Scha­den­fall ein­tritt und es zu spät ist. Wenn die­se Erkennt­nis dann auch noch im zeit­li­chen Rah­men einer Sanie­rung oder Restruk­tu­rie­rung auf­kommt, erhal­ten schon klei­ne Ver­säum­nis­se exis­tenz­be­dro­hen­de Aus­ma­ße – für das Unter­neh­men, den CEO und unter Umstän­den auch für den CRO und wei­te­re Funk­tio­nen nach §§80 ff., §93, §§110 ff. StaRUG.

Unternehmer/in zu sein heißt, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Vor­sor­ge zu tref­fen! Da wird eine indi­vi­du­el­le und zeit­ge­mä­ße Absi­che­rung des Unter­neh­mens unab­ding­bar – auch zur Ver­mei­dung der Geschäfts­­­füh­­rer- und Bera­ter­haf­tung! Zu oft wird das „unge­lieb­te Kind“ der Betriebs­ver­si­che­run­gen halb­her­zig betrach­tet – das inter­ne Inter­es­se und das Know­how feh­len schlicht­weg und die mög­li­chen Fol­gen wer­den ausgeblendet.

Kon­kre­te Gefah­ren und deren Folgen

Existenzrisiken: Gefahren und drohende Folgen

Schus­ter, bleib bei Dei­nen Leisten!

Oben genann­te Gefah­ren und deren dro­hen­de Fol­gen kön­nen durch Exper­ti­se und ein qua­li­fi­zier­tes Risi­ko­ma­nage­ment natür­lich iden­ti­fi­ziert und beho­ben wer­den. Beson­ders wich­tig ist es hier aller­dings Spe­zia­lis­ten für gewerb­li­che und indus­tri­el­le Ver­si­che­run­gen im Team zu haben, die als ver­län­ger­ter Schreib­tisch das Manage­ment unter­stüt­zen und Hand­lungs­op­tio­nen auf­zei­gen. Zu einer qua­li­fi­zier­ten Risi­ko­ana­ly­se gehö­ren neben einem aus­gie­bi­gen Betriebs­check inkl. Betriebs­be­sich­ti­gung unver­zicht­bar auch eine aus­gie­bi­ge Daten­er­he­bung. Mit einem anschlie­ßen­den Check der Bestand­ver­trä­ge wird abge­gli­chen, ob „Soll“ auch „Ist“ entspricht.

Die nun auf­ge­zeig­ten Risi­ken, Deckungs­lü­cken oder auch Ein­spar­mög­lich­kei­ten wer­den zu kon­kre­ten Hand­lungs­op­tio­nen aus­ge­ar­bei­tet. Die Pra­xis zeigt zu oft, dass Geschäfts­füh­rer und Sanie­rer bzgl. der Ist-Soll-Dis­­kre­­pan­­zen erschüt­tert sind.

Tun ist wie wol­len – nur besser!

Sie stel­len sich nun die Fra­ge, wie kon­kret Ihr Hand­lungs­be­darf ist? Las­sen Sie mich Ihnen ein paar exem­pla­ri­sche Aus­sa­gen aus unse­rem Quick-Check vor­le­gen und anschlie­ßend beant­wor­ten Sie sich selbst wie groß Ihre Zustim­mung und damit Ihr Hand­lungs­be­darf ist:

  1. In mei­nem Betrieb gibt es ein zen­tra­les und akti­ves Ver­trags­ma­nage­ment, sowie einen zen­tra­len Ansprech­part­ner auf der Versicherer-Seite.
  2. Mei­ne Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen habe ich auf Haf­tung gem. Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz hin über­prüft und die­se ent­spre­chend abgesichert.
  3. Mei­ne betrieb­li­che Abhän­gig­keit von der IT habe ich erfasst und not­wen­di­ge Schrit­te gegen Cyber-Angri­f­­fe und deren Fol­gen veranlasst.
  4. Ver­än­de­run­gen am Betrieb, dem Inven­tar und der Tätig­keit mel­de ich in regel­mä­ßi­gen Abstän­den an den Versicherer.
  5. Recht­li­che Vor­ga­ben zur betrieb­li­chen Alters­vor­sor­ge wer­den fort­lau­fend umge­setzt und in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung festgehalten.
  6. Die haf­tungs­recht­li­che Absi­che­rung mei­ner Lie­fe­ran­ten und Sub­un­ter­neh­mer über­prü­fe ich regel­mä­ßig und stim­me die­se jähr­lich mit unse­rer Betriebs­haft­pflicht ab.
  7. Als Sanie­rer beach­te ich Prä­mi­en­rück­stän­de im Restruk­tu­rie­rungs­plan.

Spre­chen Sie uns an – wir sit­zen mit an Ihrem Tisch!

Bereits in der zwei­ten Genera­ti­on beglei­ten das Fami­li­en­un­ter­neh­men Tschar­ke & Tschar­ke GbR aus Wup­per­tal über­re­gio­nal Unter­neh­men in allen Fra­gen rund um das pro­fes­sio­nel­le und indi­vi­du­el­le Risi­­ko- und Scha­den­ma­nage­ment. Dabei schau­en wir stets über den Tel­ler­rand und behal­ten auch bei kom­ple­xen Pro­zes­sen immer den Über­blick für unse­re Man­dan­ten. Zu unse­ren Man­dan­ten zäh­len dabei Unter­neh­men, Insol­venz­ver­wal­ter, Rechts­an­walts­kanz­lei­en und Unternehmensberatungen.

Gast­bei­trag von Chris­ti­an Tschar­ke, Tschar­ke & Tschar­ke GbR

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