Das Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung nach dem ESUG hat ein lukra­ti­ves Spiel­feld für Bera­ter geschaf­fen. Aber nur weni­ge Play­er haben sich im Markt eta­bliert – wer bei den ESUG-Ver­­­fah­­ren die Fäden zieht.
Noch ist der Anteil von ESUG-Ver­­­fah­­ren im Ver­gleich zur Men­ge an regu­lä­ren Insol­venz­ver­fah­ren gering. Aber für die Bera­ter­bran­che hat der Gesetz­ge­ber mit der Ein­füh­rung der Sanie­rung unter Eigen­ver­wal­tung ganz neue Betä­ti­gungs­fel­der eröff­net. Denn: Anders als im klas­si­schen Insol­venz­ver­fah­ren, bei dem ein vom Gericht ernann­ter Ver­wal­ter das Unter­neh­men häu­fig nur recht­lich abwi­ckelt, zielt das ESUG-Ver­­­fah­­ren auf eine lang­fris­ti­ge Restruk­tu­rie­rung. Da sind nicht nur juris­ti­sche Kennt­nis­se gefragt, son­dern auch betriebs­wirt­schaft­li­ches Knowhow.
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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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