• Säch­si­sche Druck­guß ver­fügt über eine gute Auf­trags­la­ge und blickt posi­tiv in die Zukunft

Beucha/Leipzig, 24. Novem­ber 2017. Im Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren der Säch­si­schen Druck­guß GmbH hat das Amts­ge­richt Leip­zig am 6. Novem­ber 2017 den vor­ge­leg­ten Insol­venz­plan bestä­tigt. Die Gläu­bi­ger nah­men zuvor den Insol­venz­plan ohne Gegen­stim­men an. In Kür­ze soll das Ver­fah­ren auf­ge­ho­ben wer­den. Dr. Ste­phan Thie­mann von der PLUTA Rechts­an­walts GmbH über­wach­te das Ver­fah­ren als Sach­wal­ter. Das Unter­neh­men wur­de von Bucha­lik Bröm­me­kamp beraten.

Der Geschäfts­be­trieb und die Pro­duk­ti­on der Gie­ße­rei mit Sitz in Beu­cha bei Leip­zig lie­fen in dem Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung unver­än­dert wei­ter. Alle Auf­trä­ge wur­den in der gewohn­ten Qua­li­tät bear­bei­tet. Nahe­zu alle Arbeits­plät­ze blie­ben wäh­rend des Ver­fah­rens erhal­ten. Die Kun­den und Lie­fe­ran­ten ste­hen wei­ter­hin zum Unternehmen.

„Die ein­stim­mi­ge Zustim­mung der Gläu­bi­ger und die Bestä­ti­gung durch das Gericht unter­streicht unser Sanie­rungs­kon­zept, das den künf­ti­gen Weg der Gie­ße­rei auf­zeigt. Alle Betei­lig­ten haben uns wäh­rend des Ver­fah­rens ihr Ver­trau­en geschenkt und damit den Weg für die Sanie­rung geeb­net. Mein Dank gilt aber auch den Mit­ar­bei­tern, die die Dop­pel­be­las­tung wäh­rend des Sanie­rungs­ver­fah­rens mit­ge­tra­gen haben“, erklärt Geschäfts­füh­rer Edu­ard Jahn.

„Mit der Bestä­ti­gung des Insol­venz­plans ist das Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren prak­tisch erfolg­reich been­det. Die Säch­si­sche Druck­guß ist damit saniert und wie­der wett­be­werbs­fä­hig auf­ge­stellt“, sagt Sanie­rungs­ex­per­te Nils Aver­beck, der die Unter­neh­mens­lei­tung gemein­sam mit Dr. Huber­tus Bar­tel­hei­mer (pro­jekt­be­glei­ten­der Part­ner bei Bucha­lik Bröm­me­kamp) wäh­rend des Ver­fah­rens unter­stütz­te. Die Sanie­rung beinhal­tet im Wesent­li­chen fol­gen­de drei Punk­te: Sale-and-Lea­­se-back von Anla­gen zur Restruk­tu­rie­rung der Finan­zie­rungs­la­ge, die Stär­kung des Ver­triebs, um die Kun­den­struk­tur brei­ter auf­zu­stel­len, und die Opti­mie­rung der Produktionsprozesse.

Sach­wal­ter Dr. Thie­mann beglei­te­te das Unter­neh­men wäh­rend der Fort­füh­rung. Der PLU­­TA-Rechts­an­­walt erklärt: „Ich freue mich über den erfolg­rei­chen Ver­lauf der Eigen­ver­wal­tung. Das Ver­fah­ren war von einer offe­nen und kon­struk­ti­ven Zusam­men­ar­beit zwi­schen allen Betei­lig­ten geprägt. Die Säch­si­sche Druck­guß ver­fügt über eine gute Auf­trags­la­ge und kann posi­tiv in die Zukunft blicken.“

Im Janu­ar 2017 hat­te die Säch­si­sche Druck­guß GmbH beim Amts­ge­richt Leip­zig einen Antrag auf ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren gestellt. Das Amts­ge­richt folg­te der Begrün­dung des Unter­neh­mens und stimm­te dem Antrag zu. Bereits zehn Mona­te spä­ter folgt der Abschluss des Insol­venz­ver­fah­rens in Eigenverwaltung.

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