Die vier­te indus­tri­el­le Revo­lu­ti­on unter dem Schlag­wort Indus­trie 4.0 stellt für das pro­du­zie­ren­de Gewer­be die Her­aus­for­de­rung der kom­men­den Jah­re dar. Dabei müs­sen Markt­teil­neh­mer bis­lang unbe­kann­te Auf­ga­ben bewäl­ti­gen und ihre Geschäfts­pro­zes­se einer umfas­sen­den Digi­ta­li­sie­rung unterziehen.
Dabei ver­schwin­den zuneh­mend auch kla­re Abgren­zun­gen zwi­schen Bran­chen, Unter­neh­men und Geschäfts­be­rei­chen. Auch wer­den gan­ze Geschäfts­mo­del­le obso­let und es ent­ste­hen radi­kal neue. Indus­­trie-Unter­­neh­­men sehen sich inso­fern drin­gend auch mit dem durch Digi­ta­li­sie­rung aus­ge­lös­ten dis­rup­ti­ven Poten­ti­al kon­fron­tiert. Durch Dis­rup­ti­on kön­nen schließ­lich eta­blier­te Geschäfts­mo­del­le oder Märk­te ver­nich­tet oder auch kom­plett ersetzt wer­den. Gelingt Unter­neh­men daher nicht die erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Trans­for­ma­ti­on ihrer Pro­zes­se und Geschäfts­mo­del­le, dro­hen ihnen neue und inno­va­ti­ve­re Unter­neh­men nicht nur den Rang abzu­lau­fen, son­dern sie gar voll­stän­dig auf dem Markt zu erset­zen. Daher stellt sich die Fra­ge: Für wel­che bedroh­ten oder sogar bereits geschä­dig­ten Unter­neh­men kommt eine Unter­stüt­zung im Sin­ne von „Hil­fe 4.0“ in Fra­ge und wie kann die­se eine Trans­for­ma­ti­on erfolg­reich ein­lei­ten und umsetzen?

Situa­ti­on nach der Sanierung

Nach einer Sanie­rung unter Insol­venz­schutz steht ein Indus­­trie-Unter­­neh­­men schließ­lich dop­pelt gestärkt da. Einer­seits hat es sich finan­zi­ell „grund­über­holt“; ande­rer­seits hat es sein Geschäfts­mo­dell grund­le­gend neu­aus­ge­rich­tet, um sich aber­mals eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Posi­ti­on am Markt zu sichern. Eine sol­che Trans­for­ma­ti­on gelingt jedoch in den wenigs­ten Fäl­len allein aus dem Unter­neh­men her­aus, sodass Hil­fe von exter­ner Sei­te benö­tigt wird. Eine Sanie­rung unter Insol­venz­schutz im Sin­ne einer „Hil­fe 4.0“ soll­te daher stets unter der Prä­mis­se erfol­gen, dass ein exter­ner Bera­ter den Pro­zess der Trans­for­ma­ti­on beglei­tet, um dis­rup­ti­ve Aus­wir­kun­gen zu ver­hin­dern oder zumin­dest abzu­fe­dern. Die­ser soll­te zudem auch Kennt­nis­se sämt­li­cher zur Ver­fü­gung ste­hen­der recht­li­cher Mit­tel haben, um die­se für das Unter­neh­men aus­schöp­fend nut­zen zu können.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • 25 Jah­re Sanie­rungs­be­ra­tung aus einer Hand! Gemein­sam mit unse­rer Schwes­ter­ge­sell­schaft ple­no­via fei­ern wir im Jah­re 2023 das Erfolgs­kon­zept der inte­grier­ten Bera­tung: Betriebs­wirt­schaft­li­che Kom­pe­tenz mit spe­zia­li­sier­ter Rechts­be­ra­tung und Rechts­ge­stal­tung auf allen Gebie­ten des Restrukturierungsrechts.

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH hat sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens erfolg­reich saniert. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men, das rund 50 Mit­ar­bei­ten­de beschäf­tigt, hat­te am 23.02.2022 beim Amts­ge­richt Osna­brück ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren bean­tragt. Der Restruk­tu­rie­rungs­plan wur­de von den Gläu­bi­gern ein­stim­mig ange­nom­men und das Ver­fah­ren am 31.12.2022 aufgehoben.

  • Die Dücker-Grup­pe will ihre drei Gesell­schaf­ten Dücker Group GmbH, die Dücker con­vey­or sys­tems GmbH sowie die Dücker För­der-Sys­te­me GmbH durch ein Schutz­schirm­ver­fah­ren sanie­ren. Das Amts­ge­richt Düs­sel­dorf stimm­te dem ent­spre­chen­den Antrag zu.

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