Insol­venz­recht: Poli­tik plant wei­te­re Änderungen

Die Insol­venz­an­trags­pflicht ist aktu­ell wegen der Coro­­na-Kri­­se teil­wei­se aus­ge­setzt. Die Bun­des­re­gie­rung erwägt zudem wei­te­re Locke­run­gen – etwa bei der pri­va­ten Haf­tung für Geschäfts­füh­rer und Gesell­schaf­ter. Bis Ende des Jah­res sind wegen der Coro­­na-Kri­­se über­schul­de­te Unter­neh­men von der Insol­venz­an­trags­pflicht befreit. Dar­auf hat sich das Kabi­nett die­se Woche geei­nigt. Damit gehen die seit März gel­ten­den Locke­run­gen im Insol­venz­recht in die Ver­län­ge­rung. Die Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht gilt aller­dings ab Okto­ber nicht mehr für zah­lungs­un­fä­hi­ge Fir­men. Ein Kom­men­tar von Robert Bucha­lik.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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