Kiel, 3. Mai 2013. Für die GSK Glas­Ser­vice Kiel GmbH ist drei Mona­te nach dem Insol­venz­an­trag nun das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net wor­den. Das Amts­ge­richt Kiel ord­ne­te wie schon im Eröff­nungs­ver­fah­ren die Eigen­ver­wal­tung an. Damit kön­nen Geschäfts­füh­rer Dr. Harald Frank und Tho­mas Klein sowie Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer Vol­ker Schreck das Sanie­rungs­kon­zept in Eigen­re­gie durch­füh­ren. Als Sach­wal­te­rin wur­de Rechts­an­wäl­tin Ute Jacob von der Sozie­tät Brink­mann & Part­ner, Kiel, bestellt, die bereits als vor­läu­fi­ge Sach­wal­te­rin tätig war. Das Unter­neh­men hat­te am 24. Janu­ar 2013 einen Insol­venz­an­trag gestellt. Ziel ist es, das Insol­venz­ver­fah­ren Ende August zu beenden.

„Trotz des Ver­fah­rens erhal­ten wir von allen Lie­fe­ran­ten wei­ter­hin Ware und auch die Kun­den ste­hen zu GSK“, erklär­te Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer Vol­ker Schreck, der von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp kommt und die bis­he­ri­ge Unter­neh­mens­lei­tung für die Dau­er des Ver­fah­rens ergänzt.

Für die Fort­füh­rung des Unter­neh­mens ste­hen die Signa­le auf grün, denn der Gläu­bi­ger­aus­schuss trägt das Sanie­rungs­kon­zept, das von Bucha­lik Bröm­me­kamp ent­wi­ckelt wur­de, mehr­heit­lich mit. Ein Teil des Pla­nes ist es, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten für Ein­schei­ben­si­cher­heits­glas und Iso­lier­glas deut­lich aus­zu­bau­en. In einem ers­ten Schritt wur­de dazu der Maschi­nen­park erwei­tert. Fer­ner wird eine Pro­­­du­k­­ti­ons-Koope­ra­­ti­on mit einem Glas­her­stel­ler in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ange­strebt. Dar­über hin­aus konn­ten alle 87 Arbeits­plät­ze erhal­ten bleiben.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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