Die rund 9.000 Anle­ger der insol­ven­ten Mar­ke­ting Ter­mi­nal GmbH kom­men nicht zur Ruhe. Nicht nur das ein­ge­sam­mel­te Kapi­tal von 40 Mio. Euro dürf­ten die Anle­ger nicht mehr zurück­er­hal­ten, nun ver­klagt der Insol­venz­ver­wal­ter Ulrich Cra­mer von der Kanz­lei Flö­ther & Wis­sing Rechts­an­wäl­te die Inves­to­ren im Rah­men der Insol­venz­an­fech­tung. Sie sol­len die sei­ner­zeit erhal­te­nen „Ren­di­ten“ zurück­zah­len, da es sich um ein Schnee­ball­sys­tem han­del­te. Die Ren­di­ten sei­en nicht aus den Gewin­nen, son­dern aus wei­te­ren Inves­to­ren­gel­dern gezahlt wor­den. Die Inan­spruch­nah­me der Anle­ger erfolgt bereits seit 2016 zunächst außer­ge­richt­lich. Anle­ger, die sich auf einen Ver­gleich nicht ein­lie­ßen, wer­den nun vom Insol­venz­ver­wal­ter vor dem Amts- oder Land­ge­richt Mün­chen auf Rück­zah­lung der „Ren­di­te“ verklagt.

Beson­ders bri­sant ist die ein­zu­hal­ten­de Frist: Die Anle­ger müs­sen inner­halb von nur zwei Wochen nach Zustel­lung der Kla­ge ihre Ver­tei­di­gungs­be­reit­schaft anzei­gen. Andern­falls besteht die Gefahr, dass ein soge­nann­tes Ver­säum­nis­ur­teil ergeht. Das Gericht wür­de allein auf der Grund­la­ge der Kla­ge­schrift des Insol­venz­ver­wal­ters ent­schei­den. Aus dem Urteil könn­te der Insol­venz­ver­wal­ter dann voll­stre­cken. „Hier­zu soll­te es erst gar nicht kom­men. Der­zeit steht im Ein­zel­fall eine Haf­tung noch nicht fest und es bestehen gute Ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten gegen die behaup­te­ten Ansprü­che des Ver­wal­ters. Des­halb soll­ten die Anle­ger ihre Chan­cen zunächst prü­fen las­sen und dann reagie­ren“, so Rechts­an­walt Sascha Borow­ski von der Kanz­lei Bucha­lik Brömmekamp.

Wäh­rend die Anle­ger ihre Ver­tei­di­gungs­be­reit­schaft vor den Amts­ge­rich­ten selbst erklä­ren kön­nen, muss die Ver­tei­di­gungs­be­reit­schaft bei Kla­ge­ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt von einem Rechts­an­walt erklärt wer­den. Nach Erhalt einer sol­chen Kla­ge soll­te des­halb kei­ne Zeit ver­lo­ren gehen. Gläu­bi­ger der insol­ven­ten Mar­ke­ting Ter­mi­nal GmbH, die nun­mehr vom Insol­venz­ver­wal­ter ver­klagt wer­den, soll­ten sich umge­hend an eine auf das Insol­venz­recht sowie das Kapi­tal­an­la­ge­recht spe­zia­li­sier­ten Rechts­an­walts­kanz­lei wenden.

Die Insol­venz­schuld­ne­rin mit Sitz im All­gäu warb mit hohen Ren­di­ten mit Geschäf­ten aus dem Online-Mar­­ke­­ting. Die Gewin­ne soll­ten über das Schal­ten von soge­nann­ten Wer­be­ban­nern erwirt­schaf­tet wer­den, so der Insol­venz­ver­wal­ter. Tau­sen­de Anle­ger über­lie­ßen der insol­ven­ten Gesell­schaft rund 40 Mio. ‚Euro. Der Geschäfts­be­trieb brach bereits im Sep­tem­ber 2014 zusam­men, nach­dem die Staats­an­walt­schaft Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts eines ver­meint­li­chen Schnee­ball­sys­tems auf­nahm. Ende Sep­tem­ber 2014 wur­de dann der Insol­venz­an­trag beim Amts­ge­richt Mün­chen gestellt. Über das Ver­mö­gen der Mar­ke­ting Ter­mi­nal GmbH, Mün­chen, wur­de am 01.05.2015 das Insol­venz­ver­fah­ren eröffnet.

Die Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp hat bereits eine Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie gegen die Kla­gen des Insol­venz­ver­wal­ters vor­be­rei­tet. Zudem ist jeweils indi­vi­du­ell zu prü­fen, ob Fäl­le der soge­nann­ten Ent­rei­che­rung vor­lie­gen. Betrof­fe­nen Anle­ger kön­nen sich ger­ne an die Kanz­lei wenden.

Über Bucha­lik Brömmekamp

Seit über zehn Jah­ren ver­tritt Rechts­an­walt Sascha Borow­ski (Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht) von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp erfolg­reich Inves­to­ren sowohl bei der Abwehr von For­de­run­gen durch den Insol­venz­ver­wal­ter, als auch bei der Durch­set­zung von Ansprü­chen geschä­dig­ter Investoren.

Die Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp zählt zu den mark­füh­ren­den Insol­­venz- und Sanie­rungs­be­ra­tern und wur­de viel­fach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirt­schafts­kanz­lei im Bereich Insol­venz & Sanie­rung ausgezeichnet.

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