Was ist eigent­lich bei MINAYA CAPITAL AG los?

Die von der MINAYA CAPITAL AG emit­tier­te 7 % Wan­del­schuld­ver­schrei­bung 2013/2018 (ISIN: DE000A1X3H17) wird seit Ende Juli 2018 nicht mehr an der Bör­se gehan­delt. Dies dürf­te wohl weni­ger dar­an lie­gen, dass sie den Jah­res­ab­schluss der Düs­sel­dor­fer Bör­se nicht recht­zei­tig über­gab, son­dern viel­mehr dar­an, dass die Anlei­he aus­ge­lau­fen ist.

Nun sol­len die Anlei­he­gläu­bi­ger, die die Anlei­he der­zeit nicht an der Bör­se ver­kau­fen kön­nen, einer Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit und einer Stun­dung der zuletzt fäl­lig wer­den­den Zins­zah­lung zustim­men. Die Ent­schei­dung soll auf der Gläu­bi­ger­ver­samm­lung am 10. August 2018 fal­len. Es scheint, als wol­le sich die Gesell­schaft etwas Zeit ver­schaf­fen, um die Rück­zah­lung der offe­nen For­de­run­gen in Höhe von über 2 Mio. € der­zeit nicht zah­len zu müssen.

Anlei­he­gläu­bi­ger der Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen soll­ten ihre Inter­es­sen bün­deln, um ihre Rech­te und Ansprü­che gegen­über der MINAYA CAPITAL AG zu wah­ren. Das Gesetz sieht hier­für die Wahl eines gemein­sa­men Ver­tre­ters vor, der die Inter­es­sen der Anlei­he­gläu­bi­ger gegen­über der Emit­ten­tin wahrnimmt.

Die Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH erklärt sich bereit, die Inter­es­sen der Anlei­he­gläu­bi­ger zu bün­deln und für die­se einen Antrag auf Ergän­zung der Tages­ord­nung der Gläu­bi­ger­ver­samm­lung zu stel­len, um dort einen sol­chen gemein­sa­men Ver­tre­ter wäh­len zu kön­nen. Hier­zu ist erfor­der­lich, dass wenigs­tens fünf Pro­zent der noch aus­ste­hen­den Anlei­hen gebün­delt und ein dahin­ge­hen­der Antrag gestellt wer­den kann.

Auch für das Amt des gemein­sa­men Ver­tre­ters wür­de die Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH zur Ver­fü­gung ste­hen. Kos­ten ent­ste­hen den Anlei­he­gläu­bi­gern hier­durch nicht, da die durch den Ver­tre­ter ent­ste­hen­den Kos­ten von der Emit­ten­tin – der MINAYA CAPITAL AG – zu zah­len wären.

Was müs­sen Anle­ger tun?

  1. Anlei­he­gläu­bi­ger soll­ten schon jetzt einen Sperr­ver­merk bei ihrer Depot­bank anfor­dern, damit sie ein Stimm­recht in der Anlei­he­gläu­bi­ger­ver­samm­lung erhal­ten. Ohne einen sol­chen Sperr­ver­merk kann ein Stimm­recht nicht aus­ge­übt werden.
  2. Zudem soll­ten die Anlei­he­gläu­bi­ger der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp eine Stimm­rechts­voll­macht ertei­len, damit die­se die Stimm­rech­te in der Anlei­he­gläu­bi­ger­ver­samm­lung aus­üben kann. Die Stimm­rechts­voll­macht fin­den Inves­to­ren hier: MINAYA Capi­tal Handlungsvollmacht

Seit über zehn Jah­ren ver­tritt Rechts­an­walt Sascha Borow­ski (Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht) von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp erfolg­reich Inves­to­ren bei der Durch­set­zung ihrer Ansprü­che und ist selbst auch gemein­sa­mer Vertreter.

Die Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp zählt zu den mark­füh­ren­den Insol­­venz- und Sanie­rungs­be­ra­tern und wur­de viel­fach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirt­schafts­kanz­lei im Bereich Insol­venz & Sanie­rung ausgezeichnet.

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