Anle­ger kön­nen ihre For­de­run­gen im Insol­venz­ver­fah­ren der Pre­mi­um Safe Limi­ted noch bis zum 31. Dezem­ber 2019 beim Insol­venz­ver­wal­ter anmel­den. Ver­zich­ten die Anle­ger wei­ter­hin bis dahin auf eine For­de­rungs­an­mel­dung, dann wer­den sie im Insol­venz­ver­fah­ren leer ausgehen.

Den meis­ten Anle­gern war bis vor weni­gen Mona­ten nicht ein­mal bekannt, dass die Pre­mi­um Safe Ltd. insol­vent ist. Vie­le Anle­ger haben von der Plei­te und damit dem Ver­lust ihrer Kapi­tal­an­la­ge erst durch die Anfech­tungs­schrei­ben des Insol­venz­ver­wal­ters oder der mit der Bei­trei­bung beauf­trag­ten Kanz­lei erfahren.

Insol­venz­for­de­run­gen kön­nen nach­träg­lich ange­mel­det werden

Eigent­lich ist die Frist zur For­de­rungs­an­mel­dung bereits am 28. Juni 2016 abge­lau­fen. Den­noch kön­nen nach­träg­lich For­de­run­gen gel­tend gemacht wer­den. Es wird ledig­lich eine Nach­mel­de­ge­bühr von 20 Euro an das Gericht fäl­lig. Die nach­träg­li­che Anmel­dung zur Insol­venz­ta­bel­le hat auf die Quo­te der Gläu­bi­ger kei­nen Ein­fluss. Der ver­trag­lich ver­ein­bar­te Nach­rang steht der Anmel­dung im Insol­venz­ver­fah­ren nicht entgegen.

Dani­el Ucker­man (Direk­tor der Pre­mi­um Safe Limi­ted) wur­de zwi­schen­zeit­lich wegen des Betrei­bens eines Schnee­ball­sys­tems straf­recht­lich ver­ur­teilt. Eben die­se straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung wird den geschä­dig­ten Anle­gern sowohl im Rah­men der Anmel­dung als auch im Rah­men der Durch­set­zung ihrer Ansprü­che im Insol­venz­ver­fah­ren hel­fen, da delik­ti­sche Ansprü­che kei­ne nach­ran­gi­gen, son­dern ein­fa­che For­de­run­gen sind. Nach­ran­gi­ge For­de­run­gen wer­den erst dann befrie­digt, wenn zuvor alle ande­ren For­de­run­gen begli­chen wurden.

Delik­ti­sche For­de­run­gen müs­sen For­ma­li­en standhalten

Gleich­wohl sind der­ar­ti­ge For­de­run­gen nicht so leicht rechts­si­cher anzu­mel­den. So bedarf es einer juris­ti­schen Begrün­dung für den Weg­fall des Nach­rangs. Feh­len dar­über hin­aus noch diver­se For­ma­li­en kann der Insol­venz­ver­wal­ter die Anmel­dung bestrei­ten. Der Anle­ger muss dann über einen Rechts­streit sei­ne For­de­rung einklagen.

Ansprü­che jetzt sichern 

Die rund 3.200 betrof­fe­nen Anle­ger der Pre­mi­um Safe Limi­ted sowie der Pre­mi­um­safe Limi­ted & Co. Ver­wal­tung KG soll­ten, sofern sie ihre For­de­run­gen nicht voll­stän­dig abschrei­ben wol­len, schnellst­mög­lich ihre Ansprü­che im Insol­venz­ver­fah­ren sichern. Ansons­ten droht ihnen der Totalausfall.

In Nach­rang­dar­le­hen („Hybrid­an­lei­hen“), „Genuss­rech­te der Serie A“, „Genuss­rech­te Pre­mi­um Vario“, „Genuss­rech­te Pre­mi­um Giro“ und „Genuss­rech­te Bil­dung und Wis­sen“ konn­ten die Anle­ger inves­tie­ren und haben so rund 43 Mil­lio­nen Euro der inzwi­schen insol­ven­ten Gesell­schaft überlassen.

Über Bucha­lik Brömmekamp

Die Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp zählt zu den mark­füh­ren­den Insol­­venz- und Sanie­rungs­be­ra­tern und wur­de viel­fach, so u. a. vom Focus zur Top-Wir­t­­schafts­­­kan­z­­lei im Bereich Insol­venz & Sanie­rung ausgezeichnet.

Seit über zehn Jah­ren ver­tritt Rechts­an­walt Sascha Borow­ski (Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht) von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp erfolg­reich Inves­to­ren sowohl bei der Abwehr von For­de­run­gen durch den Insol­venz­ver­wal­ter als auch bei der Durch­set­zung von Ansprü­chen geschä­dig­ter Investoren.

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